Elena und Thomasin treffen sich in einem CafĂ© mitten in der Stadt und unterhalten sich, wĂ€hrend sie Kaffee und Kuchen essen. Thomasin hatte sich zwei groĂe StĂŒcke Schokoladentorte mit Kirschen obendrauf bestellt, Elena nahm ein StĂŒck trockenen Zitronenkuchen.
"Na, wie schmeckt dein Schokoladenkuchen?", fragt Elena und rĂŒhrt aufgeregt in ihrem Kaffee herum, wĂ€hrend Thomasin einen Witz erzĂ€hlt. "Schmeckt ganz gut", antwortet sie mit einem LĂ€cheln und schluckt das halbe KuchenstĂŒck hinunter, nachdem sie einen Schluck von ihrem Kaffee nahm, der aber ungewöhnlich fad und ekelhaft schmeckte. "Schön. Meiner ist nĂ€mlich absolut ungenieĂbar. Guck dir diese ekligen Dinger an, die an der Unterseite des Kuchens kleben... igitt, igitt! Das sieht ja aus wie ausgespuckte Kaugummis. Anscheinend muss es eine seltsame SpezialitĂ€t sein, von der ich noch nie zuvor gewusst habe. Wenn ich dĂŒrfte, wĂŒrde ich ihn mitsamt Teller und Besteck in den MĂŒll schmeiĂen. Darf ich dein StĂŒck haben?"
Daraufhin antwortete Thomasin mit einem Stöhnen: "Nein, der ist meiner und warum gehst du nicht einfach zu der CafĂ©-Besitzerin und bittest um ein neues StĂŒck?"
"Gute Idee. Das mache ich!", rief Elena mit einem immer noch angewiderten Gesichtsausdruck, doch bevor sie aufstand hörte sie ein leises FlĂŒstern von dem Tisch neben ihr. "Wissen Sie was? An ihrer Stelle hĂ€tte ich die Kaugummis nicht abgerissen. Die sind noch gut!"
