Nachts in der Nachbarschaft

  • Am Abend, wenn ich in den Garten laufe, der an das Nachbargrundstück angrenzt, betrachte ich das Fenster im hinteren Bereich des Nachbarhauses. Dort brennt immer Licht. Fast immer. Ich Stelle mich an die Stelle zwischen unserem Gartenzaun und dem Zaun des Nachbars, kneifen meine Augen zusammen und lausche ihren Gesprächen. Oder ich gehe einmal durch die ganze Siedlung, gucke durch Fenster. Stelle mich an die Zäune, die die Häuser umgeben und betrachte alles in meinem Umfeld. Die Häuser, die Gärten. Und hoffe, dass mich niemand sieht. Die Nachbarn haben Kameras an ihren Häusern installiert. Sie sind sehr ordentlich. Manchmal stehen die Fenster der Nachbarhäuser leicht offen, sie sind gekippt. Dann halte ich mich mit einer Hand am Zaun fest und mit der anderen ebenfalls. Und gucke hinein. Versuche es jedenfalls. Aber nur, wenn niemand da ist. Manchmal fotografiere ich Häuser und Gärten mit meinem Handy. Das macht Spaß.

    Kommentare (10)

  • Schöne Geschichte

    Jana, starkes Selbstgespräch

    Du hast ja ganz vergessen zu Husten in der Geschichte und deine Maske aufzusetzen

    Bist du eigentlich manchmal auch zu Hause oder hältst du dich permanent im Garten deiner Nachbarn auf, so viel wie du gerade darüber schreibst?

    Ist das nicht bissel Stalking?

    Und wieso macht du das bist du vom Verfassungsschutz oder was?

    Ich würde dich jedenfall nicht neber meinem Haus haben.

    Jetzt mach ich das nicht mehr. Das war in der Pandemie und damals hatte ich nichts zu tun

    Du hast heute auch nichts zu tun, Jana... Du gehst doch nicht freiwillig von deinen Youtube-Videos bzw. von dieser Seite weg

    Vampirische Kakerlake