Der Tinnitus-Wurm und der Vogel der Frau

Ein Mann geht zum Arzt und klagt über Tinnitus.

Sagt der Arzt: "Da habe ich eine sehr gute neue Therapie." Er holt einen Wurm aus einem Glas und setzt ihn dem Mann ins Ohr ein. Nach einer halben Stunde ist der Tinnitus weg, und der Wurm kommt wieder aus dem Ohr heraus.

"Das ist ja phantastisch", sagt der Mann. "Darf ich Ihnen morgen meine Frau vorbeibringen? Die hat auch einen Tinnitus."

"Selbstverständlich", meint der Arzt. Am nächsten Tag:

Die Prozedur wiederholt sich, aber nach zwei Stunden ist der Tinnitus immer noch da, und der Wurm ist auch nicht zurück. Man wartet nochmals zwei Stunden. Nichts passiert.

"Hm", meint der Arzt zu dem Mann, "kann es sein, dass Ihre Frau einen Vogel hat?"

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Erklärung

Experiment

Der Witz spielt mit der Doppeldeutigkeit von "einen Vogel haben". Zuerst wird eine absurde Behandlung mit einem Wurm als Therapie für Tinnitus vorgestellt. Am Ende wird die Redewendung "einen Vogel haben" wörtlich genommen, um zu implizieren, dass die Frau des Mannes vielleicht verrückt ist, anstatt ihr Ohr von einem Wurm behandeln zu lassen. Das ist eine unerwartete Wendung, die den Witz lustig macht.

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