Mangelnde Aufmerksamkeit für die Verfolgung und den Genozid an Christen in Nigeria

  • Warum sprechen alle über den Genozid in Palästina und nie über den Genozid in Nigeria an Christen, der direkt zu diesem Zeitpunkt stattfindet? Wo sind alle linken Freiheitskämpfer, die Free Palästina rufen, um Aufmerksamkeit für jene zu erkämpfen? Während auf den Strassen „Free Palestine“ gerufen wird und Millionen Menschen (völlig zurecht) für das Leben unschuldiger Menschen demonstrieren, sterben in Nigeria ebenfalls Menschen wegen ihrer Religion. Christliche Dörfer werden angegriffen, Menschen ermordet und entführt, Familien vertrieben und Kirchen sowie ganze Gemeinschaften zerstört. Boko Haram und ISWAP terrorisieren vor allem den Nordosten, während im Zentrum des Landes bewaffnete Gruppen immer wieder überwiegend christliche Bauerngemeinschaften angreifen. Allein für den Zeitraum Oktober 2019 bis September 2025 dokumentiert eine Untersuchung des Observatory of Religious Freedom in Africa zehntausende zivile Todesopfer. Wo sind die Menschen, die sonst jede Ungerechtigkeit lautstark zukundegeben? Wo sind die Demonstrationen? Wo sind die Schlagzeilen? Irgendwie sieht es so aus, dass es von linker Seite nur Demos gibt, wenn ihnen der Vorfall ins eigene Bild passt.

    Kommentare (20)

  • Über Nigeria redet niemand, weil es ‚nur‘ ein Bürgerkrieg ist. Und davon gibt es so viele auf der Welt, dass man die Menschen mit medialen Informationen schlicht überfordern würden.

    Ich hab in meinem Leben öfter über den Sudan als über Palästina geredet, weil im Sudan (und im Kongo, in Myanmar, ...) bei größerem Leid der Bevölkerung gleichzeitig weniger mediale Aufmerksamkeit und demnach weniger Hilfe vorhanden ist.

    Und ich wüsste nicht, inwieweit ein Angriff auf Christen in mein Weltbild passen könnte, wenn du mir das erklären würdest, @Saruman.

    Im Prinzip ist es egal, wer wen umbringt. Leid ist nicht an Religionen gebunden.

    Selber Grund wieso SPD und Grüne mit der Linken koalieren wollen, obwohl die Berliner Linken mit Antisemiten, Terroristen, Extremisten und Kriminellen verkehren, aber die AfD komplett ablehnen. Nämlich, dass es mit zweierlei Maß gemessen wird.

    Oder im Fall von Henry Nowak. Er wird von einem Migranten abgestochen und während er stirbt nimmt IHN die Polizei fest. Bei George Floyd (der nicht mal durch den Polizisten, sondern durch eine Drogenüberdosis gestorben ist) haben Millionen Menschen gegen die böse böse Polizei demonstriert, während hier 0,0 passiert ist. Es passt halt nicht in die Narative.

    Für George Floyd wurde demonstriert, weil man niemandem einfach mal so das Knie auf den Hals drückt. Schon gar nicht einem Menschen, der Probleme beim Atmen hat. Diese Methode ist in Minneapolis auch grundsätzlich verboten. Das Vorgehen der Polizei war in seinem, wie in vielen Fällen, ungerechtfertigt brutal, was natürlich im Fall George Floyd die Nebenwirkungen der Drogen stark katalysiert und zu seinen Angstzuständen wie der Atemnot geführt hat. Ohne die Polizisten hätte er den Tag überlebt.

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    Aber in Britannien ist es auch verboten verletzte festzunehmen und sie sterben zulassen. Der Brite hätte auch überleben können. Du zeigst genau das was ich meine. Du folgst einer Narrative.

    bearbeitet ·

    Es passt halt besser ins Narrativ, dass jemand von einer Minderheit durch Polizeiliches Fehlverhalten stirbt, als ein Weißer. Genauso wo ein Illegale Migrant ein Attentat auf dem CSD verübt hat und dann eine Sprecherin meinte, dass sie gehofft habe, der Anschlag wäre von einem Weißen Christen gemacht worden und nicht von einem "Kanaken". Ein weißer Christ passt halt besser in die Rassismus-schiene, als ein Ausländer

    Latschiger Baumfalke