Schrödingers miauende Katze

Erklärung

  • Erklärbär

    Erklärbär am Start: Der schlauer Herr Schrödinger wollte ein Quanten-Rätsel machen, aber wenn die Katze miau macht, weiß auch der dümmste Bär, dass sie lebt. Ganz ohne Reinschauen. Physik ausgedribbelt.

    Kommentare (4)

  • Schrödingers Katze ist ein Gedankenexperiment von Erwin Schrödinger. Es baut auf dem Prinzip, dass Quantenteilchen die "Superposition" haben, d.h. sie können an vielen Orten und verschiedene Eigenschaften haben, bis man sie misst, an welchem Punkt sie sich für eines dieser Szenarien "entscheiden" müssen. D.h., solange Du ein Quantenteilchen nicht beobachtest, kann es z.B. zerfallen und nicht zerfallen sein. Sein Gedankenexperiment war folgendes: Ein Messgerät, ein Quantenteilchen und eine Katze sind in einer Kiste. Das Messgerät misst, ob das Quantenteilchen zerfallen ist oder nicht (Superposition: es ist ja beides!). Bei ja: Aktiviert es ein Giftgas, welches die Katze tötet. Da das Teilchen zerfallen und nicht zerfallen ist, müsste ergo die Katze tot und nicht tot sein, so Schrödinger. Solange man die Box also nicht öffnet, um zu gucken ob die Katze lebt, sollte sie tot und lebendig sein. Der Witz ist, die Katze macht "miau" und Schrödinger hört das, hat also das Lebendig-sein der Katze "angemessen" und das Teilchen aus seiner Superposition gezwungen

    Pinseliges Faultier