A la bonheur - eine wahre Geschichte

Selbst erlebt in der Nähe von Frankfurt: Ich höre plötzlich ein lautes Geschrei. Ein Blick über die Terrasse zeigt mir den Grund. Mein sonst immer sehr freundlicher und ruhiger Nachbar steht da, zornig und mit hoch rotem Kopf. Ein Hund hat ihm auf den Rasen gekackt. Was ich dann sah, konnte ich kaum glauben. Mein Nachbar fasst in diese ekelige Hunde-Scheiße (Parasiten, Krankheitserreger, Spulwürmer, Keime und Bakterien) und stürmt auf den Köterer los. “Da, sehen Sie, sehen Sie, was ihr Köter gemacht hat“, rief er. Beim Köterer angekommen - ich traute meinen Augen nicht - schmiert er diesem die Hundescheiße mitten ins Gesicht. Dabei schreit er: “Jetzt haben Sie zurück, was Ihnen gehört. Danke!, Danke! …“ Ich wußte in diesem Moment nicht: Soll ich mich abwenden oder laut loslachen? Einige Passanten, die das Schauspiel ebenfalls beobachtet hatten, waren unbefangener. Sie konnten oder wollten ihr lautes Lachen nicht verbergen. Das Gesicht des Köterers - oder war es eine Köterin - hätten Sie mal sehen sollen. Köstlich!

Kommentare (6)

D

Köterer? WTF

O

Das ist filmreif. So etwas will ich endlich im Fernsehen und im Kino sehen!

J

Ich finde das ist wirklich vorbildlich, nachahmenswert und lustig. Das probiere ich auch aus.

A

Das ist zielorientiertes Vorgehen, das intelligent beim Köterer ansetzt. Es folgt der Logik: Kein Köterer, kein Köter, keine Hundescheiße. Tipp: Immer Pfefferspray dabei haben, falls der dreiste Köterer aggressiv wird.

K

Warum gibt es dafür kein Bundesverdienstkreuz für Umweltschutz und Belustigung?

B

Mein Grundstück ziert ein Schild: "Sorgen Sie bitte dafür, daß ihr Hund nicht auf mein Grundstück kackt. Passiert es trotzdem einmal, dann entfernen Sie bitte die Hinterlassenschaft umgehend. Möchte Sie das nicht, dann kaufen Sie sich ein Huhn. Eier dürfen Sie gerne liegen lassen. Erwische ich Sie dabei, daß ihr Köter auf mein Grundstück kackt, bekommen Sie umgehend zurück, was ihnen gehört und zwar dorthin, wo ich Sie gerade zu fassen bekomme."