Heute vor 85 Jahren, am 14. August 1941, starb Maximilian Kolbe im Konzentrationslager Auschwitz. Kolbe war ein polnischer Franziskanerpater, der sich während des Zweiten Weltkriegs für verfolgte Menschen einsetzte. 1941 wurde er von den Nationalsozialisten nach Auschwitz deportiert. Als die Lagerleitung zehn Gefangene als Vergeltung für die Flucht eines Häftlings auswählte, meldete sich Kolbe freiwillig anstelle eines anderen Gefangenen. Dieser Mann, Franciszek Gajowniczek, war Familienvater. Kolbe hatte ihn zuvor kaum gekannt. Es war ein Akt von selbstloser Nächstenliebe an einem Ort, der Quasi der Hölle glich. Kolbe wurde zusammen mit den anderen neun Männern in den sogenannten Hungerbunker gesperrt. Nach rund zwei Wochen war er der letzte Überlebende. Am 14. August 1941 wurde er durch eine Giftspritze getötet. 1971 wurde Maximilian Kolbe von Papst Paul VI. seliggesprochen, 1982 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen. Die katholische Kirche verehrt ihn heute als Märtyrer und als Patron der Journalisten, Familien und Gefangenen. Auch unabhängig vom Glauben bleibt seine Geschichte ein Beispiel für selbstlose Menschlichkeit unter den schlimmsten Bedingungen. Daher lasst uns gemeinsam an ihn zurückdenken, unabhängig, ob ihr nun die katholische Kirche mögt oder nicht mögt.
𝕳𝖚𝖘𝖐𝖞𝕻𝖍𝖔𝖊𝖓𝖎𝖝_𝟔𝟒𝟕🐦🔥
RIP
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Hier im Saarland gibt es ne Schule, die nach ihm benannt ist