
Brave-Witze
Stand einmal ein Borstenhaar, das bei Corona gewachsen war, gar widerborstig in die Höh'. Auch ließ es sich, herrjeeminee, nicht striegeln oder strähnen. Man muss dabei erwähnen: die andern Haare brav und fein, fügten sich in's Schicksal drein und lagen artig glatt, fürwahr. Nicht aber dieses Corona-Haar! Wahrlich ist es unerhört, wie so ein Haar die Ordnung stört. Auch bringt es gar nichts aufzumupfen - sowas gilt es rauszurupfen! Und weil das Haar zu sehr verdrusste, kam alles, wie es kommen musste: sein Besitzer riss es raus, oh Graus. Doch - schon entwurzelt - sah man dann, wie's später in der Suppe schwamm..
Der Betriebsausflug führt in die Berge. Bei der Wanderung bleiben zwei der Teilnehmer etwas zurück, ein Er und eine Sie. Als es dunkel wird, trauen sie sich nicht mehr weiter und beschließen, in einer Hütte am Wegesrand zu nächtigen. Man führt ein gutes Gespräch, danach legen sich die beiden schlafen, brav in getrennten Betten natürlich.
In der Nacht säuselt sie: "Du-u, mir ist ka-alt!" Er steht auf und holt ihr im Lager eine Decke und gibt sie ihr.
Etwas später: "Du-u, mir ist immer noch kalt!" Er steht auf und holt ihr noch eine Decke.
Nach ein paar Minütchen sie mit zuckersüßer Stimme: "Du-u, mir immer noch sooo kalt!" Er: "Wollen wir einfach so tun, als ob wir verheiratet wären?" "Au ja, das wäre schön!" "Dann steh auf und hol Dir Deine Scheißdecke selber!!"
Alle Kinder gehen brav aufs Klo.
Außer Frank, der scheißt in den Schrank!
Alle Kinder sitzen brav am Tisch, außer Tessa, die spielt mit dem Messer!
„Ich habe das bravste Pferd“, sagt ein Reiter zum anderen.
Fragte der andere: „Wieso?“
Weil das Pferd mich als erstes über den Zaun lässt.
Tork Poettschke fragt George W. Bush: "Sind Sie früher denn auch brav in die Schule gegangen?"
George W. Bush: "Natürlich, icke habe keinen Tag ausgelassen."
Tork Poettschke: "Hat ja wohl auch nichts genutzt!"
Beim Mittagessen sagt Erna zu ihrer Mutter: „Jetzt habe ich die Möhren genau 18 mal gekaut, Mama!“
„Das ist sehr brav.“, sagt die Mutter.
Erna zieht ein Gesicht und fragt dann weinerlich: „Und was soll ich jetzt damit machen?“
Die Auszeichnung für besonders brave, ruhige Hunde: No-Bell-Preis.
Alle Kinder sind brav, nur nicht Jasper, der ist ein richtiger Kasper!
Die kleine Frida sitzt ganz brav am Tisch, bis sie aufspringt und an Omas Kleid leckt.
"Was soll denn das?", fragt die Oma geschockt. Frida: "Mama hat recht, dein Kleid ist wirklich geschmacklos..."
Das Ordnungsamt fragt: "Waren Sie brav in Quarantäne?"
"Ja, ich habe den Planeten Erde nicht verlassen!"
Nikolaus: Na, wer war immer brav und hat getan, was Mama gesagt hat?
Junge: Der Papa!
Alle Kinder essen brav, nur nicht Hein, der frisst wie ein Schwein!
Gerichtsverhandlung nach einem Autounfall. Der Anwalt des schuldigen Fahrers fragt den Kläger: "Ist es richtig, dass Sie nach dem Unfall meinem Mandanten gesagt haben, sie seien nicht verletzt?"
"Natürlich habe ich das gesagt, aber dazu müssen Sie wissen, wie sich die Sache abgespielt hat: Also, ich trabe mit meinem Pferd ruhig die Straße entlang. Da kommt das Auto angerast und wirft uns in den Graben. Das war vielleicht ein Durcheinander, das können sie sich nicht vorstellen. Ich lag auf dem Rücken, die Beine in die Luft und mein braves altes Pferd auch. Da steigt der Fahrer aus, kommt auf uns zu und sieht, dass mein Pferd sich ein Bein gebrochen hat. Darauf zieht er wortlos eine Pistole und erschießt es. Danach sieht er mich an und fragt: "Sind sie auch verletzt?" Nun frage ich Sie, Herr Rechtsanwalt, was hätten sie geantwortet?"
Tork Poettschke zu seinen Söhnen Yosef & Daniel: "Warum müsst ihr eigentlich immer mit den frechsten Kindern zu tun haben?"
"Weil die braven nicht mit uns spielen dürfen."
Der Hund mit den blauen Augen
Soweit Amak denken konnte, hatte er sich schon immer einen eigenen Hund gewünscht. Jung sollte er sein, damit er sich erst an ihn gewöhnen konnte. Und vor allem sollte er Augen haben, die so blau waren, wie der Himmel an einem schönen Tag. Auf der Insel, die alle "die Heimat der Winde" nannten, hielt die Bevölkerung Hunde mit blauen Augen, das hatte Amak selbst gesehen. Doch immer, wenn er seine Eltern nach dem Hund fragte, den er sich so wünschte, lehnten sie es ab. Schließlich hatten sie schon dreizehn Schlittenhunde, und sie fanden, dass sollte Amak schon genügen. "Er wäre jede Nacht bei mir.", sprach Amak einst zu seinem Vater, der gerade dabei war, eine Elfenbeinfigur zu schnitzen. "Nimm dir einen. Vor dem Eingang liegen dreizehn Hunde", entgegnete Amaks Vater.
Da rief Amak: "Ich will aber nicht irgendeinen Hund! Ich will einen jungen Hund mit blauen Augen. Und auf der Insel, nicht weit von hier entfernt, halten sie Hunde mit blauen Augen. Bitte, Papa!"
"Mein Sohn will einen besonderen Hund.", sprach der Vater zu der Mutter, die ein Stück gefrorenes Robbenfleisch auf der Pfanne erwärmte. Ohne etwas zu sagen, warf sie den Hunden ihre Fische vor, wie an jedem Tag. Am nächsten Morgen zog Amaks Vater schon früh mit seinem Kajak los. Amak wunderte sich, dass er ihn nicht mitnehmen wollte. Vor Langweile schritt er über den tiefen Schnee vor der Hütte oder lungerte um das Iglu herum, mit dem Gedanken, dass sein Vater jederzeit von der Reise zurückkommen könnte. Nach nicht allzu langer Zeit tauchte aus der Ferne schon sein Vater in seinem Kajak auf. Sofort rannte Amak zu ihm hin. "Langsam, Söhnchen.", sagte der Vater mit einem Lächeln. Hinter den Fellen am hinteren Teil des Bootes sprang ein halbwüchsiger, schwarzer Hund mit langem Fell hervor. Entzückt sprang Amak auf und bedankte sich bei seinem Vater. "Er heißt Punjon. Ich sage dir, er wird einmal der größte und stärkste Hund im ganzen Land sein.", flüsterte sein Vater. Amak entgegnete: "Oh, der ist so schön. Vielen, vielen Dank." Doch plötzlich bemerkte er, dass der junge Hund, den sein Vater gerade eben von seiner Reise mitbrachte, schwarze Augen hatte. Die Enttäuschung traf ihn hart und es fühlte sich an wie ein dumpfer Schmerz. "Ich muss unbedingt zur Insel gehen und Punjon mit einem anderen Hund austauschen. Mit einem, der blaue Augen hat.", dachte er sich. Wenn es Sommer wäre, könnte Amak sein schnelles Fellboot nehmen, aber jetzt im Winter, wo alles Wasser Eis war, müsste er zu Fuß laufen. Am nächsten Morgen verließ Amak schon früh die Stube, um die "Heimat der Winde" zu erreichen. Entschlossen stapfte er mit seinen dicken Pelzstiefeln durch den tiefen Schnee, und Punjon folgte ihm brav hinterher. Amak wusste, dass bald die Zeit kam, sich von Punjon zu verabschieden, und ihn gegen einen anderen Hund mit blauen Augen auszutauschen. Nach einiger Zeit war die Insel schon zum Greifen nah. "Punjon, wir haben es fast geschafft." Sagte Amak leise zu dem Hund, der lautlos seinen Kopf hob. Doch der Himmel über ihnen verdunkelte sich allmählich und ein schwerer Sturm brach auf. Hinter ihnen donnerte es schon und leuchtende Blitze knallten über den Wolken. Es begann heftig zu schneien, aber Amak gab nicht auf. Mutig lief er den kalten Flocken entgegen und spürte die vielen eisigen Speere, die sein Gesicht trafen. Immer stärker schneite es und der Himmel verschwand in einem dichten Nebel. Das Gewitter tobte lautstark über ihm. Langsam spürte Amak, wie die Müdigkeit ihm in die Glieder kroch und lag schon bleischwer in den Knochen. Er musste aufpassen, um nicht umzufallen und einzuschlafen. "Punjon, lauf nach Hause. Du kannst es!", rief er aus letzten Kräften, bevor er zu Boden sank.
In dieser Zeit lag Punjon bei Amak und beschützte ihn.
Einige Zeit war schon vergangen, da wachte Amak in einem Iglu wieder auf. Punjon war da. Er saß neben ihm vor einem warmen Lagerfeuer, während Amak heiße Fischsuppe schlürfte. Hinter ihm hörte er die Stimme eines älteren Mannes: "Es war dein Hund, der dich beschützt hat. Die ganze Zeit lag er bei dir, als du reglos im Schnee lagst. Ein Wunder, dass dir nichts passiert ist. Sag mir mal, Junge, warum bist du hier?"
"Ich, äh, ich wollte euch besuchen. Mein Hund und ich. Nur so.", erklärte Amak dem Mann. Dabei schlung er die Arme über Punjon, der immer noch neben ihm saß. Auf der Bodenfläche vor dem Iglu spielten drei junge Hunde mit Augen, die so blau waren, wie der Himmel an einem schönen Tag.
Eine Weile lang saß Amak still.
Er hatte es geschafft.
Bitte ein Dislike, wenn ihr die Geschichte mögt.
Weihnachtsmann zum Kind: „Na, wer war dieses Jahr immer schön brav und macht das, was die Mama sagt?"
Kind: „Der Papi!“
Welche Gemeinsamkeit haben nicht brave Kinder und Waisenkinder?
Beide sind unerzogen!
Alle sitzen brav in der Schule, außer Jannik. Er sitzt in der Psychoklinik.
25 000 Menschen – Fünfundzwanzigtausend Menschen – weltweit werden jährlich von Hunden getötet.
Aber nicht von meinem.
– Wirklich nicht von meinem. Mein Hund, der beißt nicht, der scheißt nicht und der bellt nicht!
