
DDR-Witze
Einem DDR-Bewohner wird das Telefon entzogen. Er beschwert sich und fragt nach den Gründen. "Sie haben den Staatssicherheitsdienst verleumdet." "Ich? Inwiefern?" "Sie haben wiederholt am Telefon behauptet, er würde ihr Telefon abhören!"
Honecker will sich bei den Bürgern erkunden, wie beliebt er denn nun ist. Er besucht also eine Hochhaussiedlung und klingelt an einer Tür. Ein kleines Mädchen öffnet und fragt: "Wer bist du denn, Onkel?" "Ich, meine Kleine, bin der Mann, der dafür sorgt, dass es euch gut geht. Ich sorge für Essen und Wohnung ..." "Mami, Mami, komm' mal ganz schnell, Onkel Peter aus München ist da!"
Womit kann man die Beschleunigung eines Trabbis messen?
Mit einem Kalender!
DDR 1960. Kommt ein Mann in eine Metzgerei. "Ein Kilo Rinderfilet bitte." "Ham wa nich". "Dann ein Kilo Schweinebraten." "Ham wa ooch nich". Der Mann ziemlich verzweifelt: "Ja, was hamse denn dann"? "Bis 18 Uhr geöffnet."
DDR: "Deutsche dichtgemachte Republik."
Wie überwachte man den letzten Staatsratsvorsitzenden der DDR?
Mit Krenz-Kontrollen.
Wie funktioniert ein Bananenkompass?
Auf die Mauer legen, und die Seite, die abgebissen ist, ist Osten.
Erich Honecker besucht einen Kindergarten in der DDR. Er fragt einen kleinen Jungen:
"Na, wer ist denn deine Mutter?"
Der Junge: "Die DDR, Onkel Erich."
"Und wer ist dein Vater, Kleiner?"
"Du, Onkel Erich."
"Und was möchtest du später mal werden?"
"Vollwaise, Onkel Erich."
Drei Jungpioniere unterhalten sich auf dem Pausenhof über die Berufe ihrer Väter und dass die Berufe im Staatswappen der DDR enthalten sind.
Der 1. Jungpionier: "Mein Papa ist Bauer, das steht für den Ährenkranz im Wappen."
Der 2. Jungpionier: "Mein Papa ist Technischer Zeichner, das steht für den Zirkel im Wappen."
Der 3. Jungpionier: "Mein Papa ist Schlosser, das steht für den Hammer im Wappen."
Da kommt ein 4. Jungpionier und sagt: "Mein Papa ist auch mit im Wappen!"
Gegenfrage: "Was ist er denn von Beruf?"
Antwort: "Parteisekretär!"
"Und wo steht er im Wappen?"
"Na, die Niete im Zirkel!"
DDR 1983. Ein russischer Soldat bekommt von einem DDR-Bürger eine Glashütte-Uhr geschenkt. Nach sechs Wochen geht die Uhr nicht mehr. Der russische Soldat geht zu einem Uhrmacher, der öffnet den Deckel der Uhr, woraufhin eine tote Ameise herausfällt.
Darauf meint der russische Soldat: "Aha, Maschinist verstorben."
Walter Ulbricht und seine Lotte treffen Honecker im Politbüro. Sagt Ulbricht stolz zu Honecker: "Ja, meine Lotte und ich réaumurn am Wochenende nach Leipzig." Schaut Honecker ganz verdutzt. Sagt die Lotte: "Ach, der Walter verwechselt immer Réaumur und Fahrenheit."
In einem Gefängnis der DDR sitzen drei Männer in einer Zelle. Fragt einer den zweiten: "Ei, nu sag, warum hat man dich eingesperrt?" "Ich bin immer zu spät zur Arbeit gekommen." Sagt der dritte: "Bei mir war es umgekehrt, ich bin immer zu früh im Betrieb gewesen." "Ja, aber was ist daran denn so schlimm?" "Der Genosse Betriebsleiter hat gesagt: Du schnüffelst hier rum, wenn keiner da ist, du musst ein Westspion sein."
Schließlich wollen die beiden anderen vom dritten wissen, warum er hier ist. "Ich war immer pünktlich. Da hat der Genosse Betriebsleiter gesagt: 'Du hast bestimmt eine Westuhr'."
Honecker guckt morgens aus dem Fenster und sagt: "Guten Morgen, liebe Sonne."
Die Sonne antwortet: "Guten Morgen, lieber Erich."
Honecker guckt mittags aus dem Fenster und sagt: "Guten Tag, liebe Sonne."
Die Sonne antwortet: "Guten Tag, lieber Erich."
Honecker guckt abends aus dem Fenster und sagt: "Guten Abend, liebe Sonne."
Die Sonne antwortet: "Jetzt kannst du mich mal am Arsch lecken, denn jetzt bin ich im Westen!"
Wie war die Stimmung in der DDR? Sie hielt sich in Grenzen!
Erzählt ein DDR-Bürger stolz seinem Nachbarn: „Auf meinen neuen Trabi habe ich fünfzehn Jahre Garantie auf jegliche Rostschäden!“
„Du, hör mal“, erwidert dieser peinlich berührt, „die Garantiezeit beginnt mit dem Tag der Bestellung.“
Ein junger Mann des Staatssicherheitsdienstes erhält seinen ersten Probeauftrag. In eine hohe Funktionärsversammlung soll sich ein westlicher Spion eingeschlichen haben.
Ein Referat Honeckers dauert zwei, drei, vier Stunden. Plötzlich springt der junge DDR-Geheimdienstler auf und stürzt sich auf einen Mann, der dann auch zugibt, der gesuchte Spion zu sein. Staatssicherheitsdienstminister Mielke gratuliert und fragt erstaunt nach der Methode.
"Ich dachte an das bekannte Lenin-Wort: Der Klassenfeind schläft nie!"
Eines Tages sollte die Mauer in Ostberlin renoviert werden. Es haben sich sofort 17 Millionen für den Außenanstrich gemeldet.
Ostberlin, Mitte der siebziger Jahre: Ein Offizier der Volkspolizei beobachtet im Park einen alten Mann, der ganz vertieft in einem Buch in fremder Schrift liest. Er stellt den Mann zur Rede: „Was lesen Sie denn in dieser fremden Schrift?“ „Das ist hebräisch“, erklärt der Alte, „das spricht man in Israel.“ „In Israel? Nach Israel werden Sie wohl kaum ausreisen dürfen“, antwortet der Offizier. „Ja. Das stimmt. Aber hebräisch ist auch die Sprache des Himmels!“, erklärt der alte Mann. „Und was wollen Sie machen, falls Sie in die Hölle kommen?“, fragt der Offizier. „Ach“, beruhigt ihn der Alte, „dort habe ich ja dann ohnehin kein Verständigungsproblem – russisch habe ich bereits in meiner Schulzeit gelernt.“
Fragt der Lehrer das Fritzchen, was wohl die Farben der DDR-Fahne zu bedeuten haben. Darauf antwortet Fritzchen so: "An einem rabenschwarzen Tag kam die Rote Armee. Sie versprach uns goldene Zeiten, und heute haben wir zu zirkeln, damit wir nicht unter den Hammer kommen."
Treffen sich drei Ossis im Knast. Sagt der erste: "Ich bin jeden Morgen 10 Minuten zu früh zur Arbeit gekommen, da hat man mir Spionage vorgeworfen und mich verhaftet." Der zweite sagt: "Ich bin jeden Morgen 10 Minuten zu spät zur Arbeit gekommen, da hat man mir Sabotage vorgeworfen." Der dritte: "Ich bin jeden Morgen pünktlich zur Arbeit gekommen... da hat man mir vorgeworfen, ich hätte eine Uhr aus dem Westen!"
