Häschen

  • Das Häschen sitzt am Waldesrand und feilt seine Nägel.

    Kommt das Reh vorbei.

    „Hallo Reh!“

    „Hallo Häschen, was machst du denn da?“

    „Och... ich sitze hier herum und feile meine Nägel ganz spitz, und wenn der Fuchs kommt, dann kratze ich ihn!“

    Kopfschüttelnd geht das Reh weiter.

    Wenig später kommt der Hirsch vorbei.

    „Hallo Hirsch!“

    „Hallo Häschen, was machst du denn da?“

    „Och... ich sitze hier herum und feile meine Nägel ganz spitz, und wenn der Fuchs kommt, dann kratze ich ihn!“

    Kopfschüttelnd geht der Hirsch weiter.

    Wenig später kommt der Fuchs vorbei.

    „Hallo Fuchs!“

    „Hallo Häschen, was machst du denn da?“

    „Och... ich sitze hier herum und maniküre meine Nägel, und rede hin und wieder dummes Zeug...“

  • 2
  • Steak

  • Fragt der Oberkellner den Gast beim Abräumen des Geschirrs: "Na, wie fanden Sie das Steak?"

    Knurrt der Gast: "Rein zufällig!"

  • 0
  • Schwindel

  • Ein Zeitungsjunge ruft mit einer Zeitung in der Hand: „Riesen Schwindel, Riesen Schwindel, schon 98 Opfer!"

    Ein Mann kauft die Zeitung und liest nichts von einem Riesen Schwindel.

    Da hört er den Jungen brüllen: „Riesen Schwindel, Riesen Schwindel, schon 99 Opfer! 😂🤣🙈"

  • 5
  • Eichhörnchen

  • Fritzchen: "Schau, Oma, ein Eichhörnchen."

    Oma: "Wo?"

    Fritzchen: "Schon weg."

    Ein paar Meter weiter...

    Fritzchen: "Oma, da ist ein Eichhörnchen."

    Oma: "Wo?"

    Fritzchen: "Schon weg."

    Oma: "Du musst mir nächstes Mal früher Bescheid sagen."

    Etwas später...

    Fritzchen: "Oma, schau, da ist ein Eichhörnchen."

    Oma: "Wo?"

    Fritzchen: "Warte, es kommt gleich."

  • 3
  • Mann

  • Ein Mann sagt: "Hier ist eindeutig ein bisschen mehr Zeit für die erforderliche Deckung, der anderen hab ich (er hat von den kein Wort)."

  • 2
  • Schnecke

  • Es war einmal ein Mann namens Franz, ein ganz gewöhnlicher Kerl, der in einem kleinen Dorf lebte, wo nie etwas Aufregendes passierte. Eines Tages, als er vom Einkaufen nach Hause kam, fand er eine Schnecke vor seiner Tür.

    Die Schnecke schaute ihn mit ihren winzigen Augen an und sagte mit einer überraschend tiefen Stimme: "Guten Tag, Franz. Ich bin eine magische Schnecke, und ich habe eine Frage für dich."

    Franz traute seinen Ohren nicht. Er dachte, er hätte zu viel Kaffee getrunken oder vielleicht ein bisschen zu lange in die Sonne geschaut. Aber neugierig fragte er: "Äh... okay? Was ist denn deine Frage?"

    Die Schnecke zog ihre Fühler nachdenklich ein und fragte dann: "Was ist der Sinn des Lebens?"

    Franz überlegte lange. Dann sagte er: "Nun ja, ich denke, es geht darum, glücklich zu sein, gute Freunde zu haben und das Leben zu genießen."

    Die Schnecke schwieg einen Moment, nickte dann und sagte: "Hm. Interessant. Ich werde darüber nachdenken."

    Und mit diesen Worten drehte sie sich langsam – sehr langsam – um und kroch davon.

    Fünf Jahre vergingen.

    Franz hatte die Begegnung mit der Schnecke längst vergessen. Er hatte sich ein neues Fahrrad gekauft, einen neuen Job begonnen und war mittlerweile verheiratet. Eines Abends, als er gemütlich auf seinem Sofa saß und ein Buch las, klopfte es an der Tür.

    Er öffnete – und da war sie. Die Schnecke.

    Sie schaute ihn mit ernster Miene an, zog langsam ihre Fühler hoch und sagte mit tiefer Stimme: "Und was, wenn das nicht stimmt?"

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