Bürger-Witze

(Frei nach Weinert)

Die Uhr schlägt sechs, die Arbeit ruht. ✊ Arbeiter die Faust ✊ Bürger zieht den Sonntagshut.

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  • Stottern

    Drei Männer sitzen an einem Tisch in der Bar. Da kommt der Barkeeper und sagt: "Jungs, wenn ihr ein Bundesland sagen könnt, kriegt ihr ein Bier aufs Haus!" Der erste sagt: "M-M-M-Meckpom." Der zweite sagt: "B-B-B-Brandenburg." Der dritte sagte: "Sachsen A-A-A-Anhalt."

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  • Minecraft

    Was passiert, wenn du in Minecraft eine Kuh mit einem Namensschild namens "Burger" benennst?

    A) Sie verwandelt sich sofort in einen Big Mac und springt in dein Inventar. B) Sie bekommt einen Job bei der örtlichen Fast-Food-Kette als Maskottchen. C) Sie fängt an, dir Milchshakes statt normaler Milch zu geben. D) Sie jammert "Muh-dication" und läuft vor dir weg.

    A ist richtig

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  • Erzählt ein DDR-Bürger stolz seinem Nachbarn: „Auf meinen neuen Trabi habe ich fünfzehn Jahre Garantie auf jegliche Rostschäden!“

    „Du, hör mal“, erwidert dieser peinlich berührt, „die Garantiezeit beginnt mit dem Tag der Bestellung.“

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  • Linke

    Die linksautoritäre Emma schreibt Linus, einem Klassenkameraden, auf WhatsApp, ob er mit ihr zu einer Demo kommen möchte, welche von der marxistisch-leninistischen Partei organisiert ist. Linus fragt: „Wieso?“ Emma antwortet ihm: „Damit wir gegen die Ungleichheit und die Liberalen und für den Stalinismus und Maoismus protestieren können.“

    Linus antwortet ihr Folgendes: „Weißt du eigentlich, was das ist? Die protestieren für einen Wiederaufstieg des Kommunismus. Dieser hatte die Bürger ziemlich schlecht behandelt, egal wen, und Grundrechte wie Nahrung, Freiheit oder Schutz fehlten teilweise komplett. Außerdem wurde man für harmlose Sachen, wie z.B. eine andere Meinung haben oder das Argument/Vorschlag von einem Soldaten widersprechen, in Gefängnisse verschleppt oder umgebracht. Dadurch haben über 100 Millionen Menschen ihr Leben verloren. Und man wurde von der Außenwelt komplett abgekoppelt und es wurde viel Autarkie verwendet – zufälligerweise genau das, was die Nazis auch gemacht hatten. In so etwas möchtest du leben? Schau dir mal die Vergangenheit einiger linksextremer oder kommunistischer Staaten wie z.B. die Sowjetunion, China oder Kambodscha an. Oder auch aktueller: Nordkorea. Bei mir kommst du mit so etwas nicht durch.“

    Als Emma seine Antwort liest, läuft diese rot an und antwortet ihm sauer zurück: „Heißt das also, dass der Faschismus gut ist und du keine Menschenrechte haben willst? Ich werde die Klassenlehrerin darüber informieren, du Drecks-Nazi!“

    Linus antwortet darauf: „Hey, warum bist du plötzlich so aggressiv drauf? Ich wollte dir nur damit sagen, dass der Kommunismus und die radikale Linksseite nicht besser ist als deren ehemaligen und heutigen Gegner, du Niete.“

    Im Mittelalter betritt ein Ritter völlig erschöpft die Burg des Königs. Sein Pferd lahmt, seine Rüstung ist verbogen, und sein Helm hängt schief.

    Der König springt auf: „Was ist passiert, edler Ritter?! Wart Ihr in einer großen Schlacht?“

    Der Ritter keucht: „Nein, Majestät... Ich habe nur versucht, mich im Spiegelkabinett zurechtzufinden!“

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  • Treffen sich drei Leute, ein Russe, ein Westdeutscher und ein DDR-Bürger.

    Sagt der Russe: "In der Sowjetunion werden Schweine gefressen!"

    Der West-Bürger entgegnet: "Hier werden Schweine gegessen!"

    Sagt der DDR-Bewohner: "Hier werden Schweine Genossen!"

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  • Deine Mutter ist so fett, sie ist bei McDonald's in der Rutsche stecken geblieben. Die Angestellten mussten sie mit einem Burger rauslocken!

    Alle Kinder essen Burger und Pommes.

    Nur nicht Rödel, der isst Knödel.

    Was macht ein Politiker im Bundestag?

    Schlafen, essen, im Parlament sitzen, essen, essen, im Parlament schlafen, Auto fahren, essen, schlafen, im Bundestag reden, schlafen, essen, essen und die Kohle von den Bürgern abkassieren und weiter schlafen und essen.

    Treffen sich zwei Polizisten. Sagt der eine: „Ich habe heute jemanden im Burger King verhaftet.“ Der andere darauf: „Warum das denn?“ Der erste: „Er wollte Beef...“

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  • Ein Mann geht in eine Bibliothek und sagt zur Bibliothekarin: "Ich hätte gerne einen Burger mit Pommes!"

    Die Bibliothekarin schaut ihn entsetzt an und flüstert: "Ähm... Sir, das hier ist eine Bibliothek!"

    Der Mann schaut sich verlegen um, lehnt sich dann vor und flüstert: "Oh, Entschuldigung... Ich hätte gerne einen Burger mit Pommes."

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  • Alice Weidel wird bald Schweizer Kolumnistin: Eine Parodie

    Liebe Leser, dies ist nun tatsächlich die erste Folge meiner neuen Kolumne. Unglaublich, nicht wahr? Ich hatte die Einladung zu meinem Mitwirken am „Politischen Tagebuch“ zunächst für einen Irrtum gehalten und eine Verwechslung mit dem ADAC vermutet. Aber nein, dann lud mein lieber und kluger Freund Roger doch mich ein, für seine Weltwoche zu schreiben.

    Dem komme ich nur zu gerne nach. Denn Weltwoche klingt zwar im ersten Moment unangenehm globalistisch und weltoffen, doch zum Glück ist der Titel offenbar ironisch gemeint. Was draußen drauf steht, ist gar nicht drin. Darin verhält es sich mit dieser Perle der Zeitungskunst ähnlich wie mit dem „Falschen Hasen“, meinem Lieblingsgericht aus gemischtem Hack, in dem ja ebenfalls kein Hase enthalten ist. Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.

    Stattdessen sind wir uns einig in einem gesunden Isolationismus. Weiß und völkisch sollte dieser sein, nur meine Frau und Ahmad Mansour dürfen bleiben. Da nicht alle Obstsorten und Autoteile in Deutschland gedeihen, lässt sich ein beschränkter Resthandel mit der Achse der Vernünftigen – Nordkorea, Indien, Südafrika etc. – nicht vermeiden, natürlich nur in den Grenzen des Allernötigsten: Peitschen aus dem Iran, frische Klabusterbeeren aus Russland und Abblendlichter aus China.

    Dass es nun ausgerechnet eine Schweizer Wochenzeitung ist, für die ich meine Kolumne schreibe, ist nur folgerichtig. Ist doch die Schweiz das Land meiner Wahl, auch wenn ich Steuern natürlich in Deutschland bezahle – das möchte ich (und habe ich etwa jemals gelogen?) hier noch einmal in aller Entschiedenheit feststellen: Bei jeder Kugel Eis, bei jeder Flasche Sekt, die ich im kleinen Grenzverkehr erwerbe, weil in Deutschland alles so viel billiger ist, wird schließlich deutsche Mehrwertsteuer fällig, von der dann wieder deutsche Autobahnen gebaut werden können.

    Darauf, dass beispielsweise jemand von der Süddeutschen Zeitung auf mich zuträte und mir anböte, das „Streiflicht“ zu schreiben, könnte ich hingegen lange warten. Das Canceln ist dort praktisch zum Volkssport geworden. Doch während man in Deutschland schon lange nichts mehr sagen darf, es sei denn man sympathisiert mit Kopftuchmännern und Messermädchen, wird in der Schweiz die Meinungsfreiheit noch hochgehalten. Dabei sind unsere beiden Länder einander doch eigentlich so ähnlich. Denn vieles, was laut den rotgrünqueerurbanversifften Vaterlandsverrätern an Deutschland angeblich so negativ sein soll, finden wir in der kleineren Schweiz in entsprechend konzentrierter Form wieder: die gesunde Ablehnung des Fremden, diese erfrischende Mischung aus Gier, Geiz, Kleinlichkeit, Bürokratie, Humorlosigkeit, Engstirnigkeit und herrlich gnadenloser Empathiearmut, die ich so sehr liebe und gerade in den Metropolen meiner ersten Heimat zunehmend vermisse.

    In meiner Wahlheimat gibt es all das hingegen oft noch unverfälscht (nur Basel und Zürich müssen aufpassen, dass sie nicht auf die schiefe Bahn nach Wokistan geraten), auch schützt hierzulande noch kein unsinniges Züchtigungsverbot die Kinder vor einer lehrreichen und konstruktiven Abreibung. Das hält die Moral auch in zukünftigen Generationen verlässlich hoch.

    Gewalt besitzt ja per se fast nur positive Aspekte. Die Schweiz ist mannhaft, wehrhaft, einzelhaft, fabelhaft. Jedes Schweizer Dixi-Klo verfügt über seinen eigenen Bunker. Da passen alle Schweizer mehrmals rein, erst recht, wenn man die Ausländer draußen lässt. So ist man gegen mögliche Angriffe der USA oder der Ukraine gewappnet, während es in Deutschland derart an Bunkern mangelt, dass als einziger Schutz oft nur der häusliche Besprechungstisch aus schwerer Eiche bleibt. Und während im deutschen Bundesqueer – wenn ich mir dieses kleine Bonmot an dieser Stelle mal erlauben darf –, keine Flinte geradeaus schießt, haben in der Schweiz noch viele Männer ihr Sturmgewehr zu Hause (Flüchtlingsgefahr!). Nur die Frauen nicht, aber die haben ja ein Nudelholz und ganz, ganz spitze Stricknadeln. Dabei soll es auch bleiben, denn der Anblick aggressiver, kinderloser Mannweiber im Businesskostüm beleidigt die Natur und den gesunden Menschenverstand.

    Natürlich gibt es an Deutschland auch nach wie vor viel Gutes – da muss man nicht lange suchen: die Burgen, die Schlösser, die Seen, deutscher Apfelkuchen, ganz allgemein der Osten und unsere ruhmreiche Vergangenheit.

    Hach, Vergangenheit. Wäre sie doch nicht vergangen, dann müsste man sie nun nicht mühsam restaurieren. Das eiserne Dampfross, der „Braune Bär“ im Schwimmbad, der Schwulenparagraph: Wird es uns, der Front der Normalen, gelingen, all das Gute eines Tages wiederherzustellen? Mit diesen nachdenklichen Worten möchte ich Sie nun aus der ersten Folge meiner Kolumne in den Tag hinaus entlassen. Draußen vor dem Fenster meiner Schreibstube blaut auch schon der Morgen. Bald geht im Osten (wo auch sonst?) die Sonne auf. Bleiben Sie stark.

    Ganz liebe Grüße, Ihre Alice

    In der Altstadt einer Großstadt spricht ein Mann einen Anwohner an: „Entschuldigen Sie, können Sie mir sagen, wo die Kupfergasse ist? Dort hab ich nämlich mein Auto abgestellt!“

    Kopfschüttelnd meint der Anwohner: „Die Kupfergasse kenne ich nicht. Dort hinten ist der Kaiserplatz, die Schlossallee, die Goethestraße...“

    „Ja, die Goethestraße, die meine ich!“, erwidert der Mann.

    „Wieso das denn auf einmal? Sie hatten doch nach der Kupfergasse gefragt, wie kommen Sie denn jetzt auf die Goethestraße?“, fragt der Anwohner.

    „Ja, das passiert mir ständig“, meint der Mann, „ich verwechsle immer Goethe mit Schiller, Schiller mit Lessing, Lessing mit Messing, und Messing mit Kupfer...“

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  • DDR 1983. Ein russischer Soldat bekommt von einem DDR-Bürger eine Glashütte-Uhr geschenkt. Nach sechs Wochen geht die Uhr nicht mehr. Der russische Soldat geht zu einem Uhrmacher, der öffnet den Deckel der Uhr, woraufhin eine tote Ameise herausfällt.

    Darauf meint der russische Soldat: "Aha, Maschinist verstorben."

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