Lüften-Witze

Pakt

  • Der sandige Wind pfiff durch die Fugen der Lehmhütte und trug den bitteren Geruch von verbranntem Salbei mit sich. Die Mutter wich keinen Schritt zurück. Ihre Augen, trübe vom grauen Star, lagen starr auf der Gestalt, die im Schatten des Türrahmens stand – hochgewachsen, gehüllt in ein von der Sonne verbleichtes Gewand, aus dem kein einziger Zentimeter Haut hervorragte.

    „Sein Arm gehört ihm schon lange nicht mehr, Mutter“, raunte die Gestalt. Die Stimme klang wie zwei Mahlsteine, die aufeinander reiben. „Die Tinte des schwarzes Geistes fließt längst durch seine Adern. Schau hin.“

    Er trat einen Schritt ins karge Dämmerlicht. Der junge Mann am Boden presste die Zähne zusammen. Seine rechte Hand zitterte heftig, doch es war nicht die Furcht, die ihn schüttelte. Unter der blassen Haut seines Unterarms pulsierte etwas Teerähnliches. Schwarze Adern zogen sich wie feine Wurzeln empor, kletterten über den Ellenbogen und fraßen sich langsam in Richtung seiner Brust.

    „Er hat den Pakt geschlossen, um das Dorf zu retten“, sagte die Wüstennomadin leise. Sie trat hinter dem Meister hervor, das Gesicht unter einem dunklen Schleier verborgen. „Ein Arm für ein Leben. Das war der Preis für das Wasser.“

    „Das Wasser ist vergiftet!“, schrie die Mutter und deutete mit erhobenem Zeigefinger auf den Nomaden. „Ihr habt ihm ein Scheingeschäft verkauft! Er dient einem Wesen, das keine Gnade kennt. Schau ihn dir doch an – er ist kaum noch dein Meister, Mädchen. Er ist nur noch die Hülle für das, was unter seiner Haut erwacht!“

    Der Junge hob langsam den Kopf. Seine Augen, einst von einem warmen Braun, schimmerten nun in einem tiefen, abgrundtiefen Schwarz. Ein mattes, unnatürliches Lächeln stahl sich auf seine Lippen.

    „Sie hat Unrecht, Mutter“, flüsterte er, doch die Stimme war nicht mehr nur seine eigene; ein dunkles Doppelton-Echo schwang darin mit. „Ich verringere nicht meinen Wert. Ich tausche nur schwaches Fleisch gegen Macht.“

    Er erhob sich, und mit jeder Bewegung knisterte die Luft von statischer Entladung. Der Nomade legte die Hand an den Griff seines krummen Säbels.

    „Dann ist die Stunde gekommen“, sprach der Wandrer der Wüste. „Beweise, dass du die Kreatur beherrschst – oder ich werde deinen Arm abtrennen, bevor er das Herz erreicht.“

    Tourist

  • Ein deutscher Urlauber geht in Tirol spazieren und trifft auf einen alten Tiroler Bergbauern, der gerade seine Wiese mäht. Deutscher: "Na, ein herrlicher Tag heute, nicht?" Tiroler: "Ja, ja." Deutscher: "Viele schöne Berge haben Sie hier." Tiroler: "Ja, ja." Deutscher: "Wunderbare Luft!" Tiroler: "Ja, ja." Deutscher: "Aber viele dumme Leute gibt es hier." Tiroler: "Ja, ja, aber die fahren nach den Ferien alle wieder heim."

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  • Unterschied

  • Sebastian hasst seinen Mitschüler Max. Als am Abend eine Fee vorbeikam, sprach diese: "Du hast einen Wunsch frei, aber Max bekommt immer das Doppelte von dir, da du ihn hasst. Also, wenn du dir eine Million Euro wünschst, bekommt Max zwei Millionen."

    Sebastian sagt: "Ich wünsche mir, eine Minute keine Luft zu bekommen."

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  • Fenster

  • Christopher Doemges zu Dr. Frankenstein: "Sie haben gesagt, wenn der PC langsamer wird, soll icke alle Fenster schließen; aber icke würde schon gern mal wieder lüften ..."

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  • Schlüsselloch

  • Fritzchen berichtet morgens der Mutti: "Du, Mutti, ich habe gestern durch euer Schlüsselloch geguckt. Und habe da gesehen, dass du auf Papa saßt und die ganze Zeit gehüpft bist."

    Sagt die Mutti: "Ja, das hab ich gemacht, weil Papi ganz viel Luft im Bauch hat und die muss ich rausmachen."

    Sagt Fritzchen: "Aber Mutti, das machst du umsonst, weil jeden Mittwoch, wenn du arbeitest, Samira kommt und die bläst ihn wieder auf."

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  • Uhr

  • Zwei Freunde treffen sich.

    „Und, was hast du gestern noch so nach dem Metal-Konzert gemacht?“

    „Ich war so gegen dreiundzwanzig Uhr im Wald spazieren. Mann, war das unheimlich...“

    „Echt jetzt? Ich auch, und bei mir war es auch verdammt gruselig. Erzähl du zuerst.“

    „Also, ich war etwas abseits des Weges, und dann höre ich auf einmal diese Schreie! Ganz nah, verzerrt und völlig unmenschlich, als würde da einer gefoltert werden... ich wusste nicht, was ich tun soll, bin dann aber langsam zurückgewichen, und plötzlich brechen die Schreie ab. Da dachte ich mir, wer auch immer da geschrien hat, ist jetzt tot, nichts wie weg von hier...“

    „Oh Gott, das ist ja Horror! Dagegen kann ich mit meinem Erlebnis kaum anhalten. Mir war etwas mulmig im Dunkeln, wie man‘s kennt, so ganz allein nachts im Wald - zumindest dachte ich, ich wär‘ allein! Jedenfalls kennst du ja bestimmt den Trick, im Dunklen zu singen, wenn einem unheimlich zumute ist... naja, und da ich noch einen Ohrwurm vom Konzert hatte, sang ich dann eben ein bisschen, aber dann will ich kurz Luft holen, und in dem Moment höre ich, wie ganz nah an mir jemand wie von allen guten Geistern verlassen rennt!“

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  • Frage

  • Sohn: Du Papa, eine Frage!

    Papa: Ja, mein Sohn?

    Sohn: Würdest du es schaffen, 3 Minuten lang die Luft anzuhalten?

    Papa: Puh, das wäre ziemlich schwer, ich glaube, das würde ich nicht hinkriegen.

    Sohn: Also sind drei Minuten eine lange Zeit?

    Papa: Ja, auf jeden Fall.

    Sohn: Hast du gehört, Mama?

    Mama: ._. Lass mich bitte auch eine Frage stellen, Schatz, würdest du gerne mit einem 5 cm langem Messer Gemüse schneiden?

    Papa: Könnte man machen, aber das wäre ziemlich unangenehm.

    Mama: Also sind 5 cm ziemlich kurz und nicht lang?

    Papa: Ja, da hast du Recht.

    Mama: Hast du gehört, Sohn?

    Sohn: ._.

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  • Fernbedienung

  • Hey, checkt den Beat, checkt die Story, es geht um Fredrik, den Pandemie-King, sorry! Er wollt' die Siedlung verseuchen, ganz ohne Qualm, doch dann kam die Fernbedienung, der totale Alarm!

    Die Firma, die testet, ganz ohne Sinn, drückt auf den Knopf, und der Gestank beginnt! Die Filter, die fliegen, die Luft wird zur Pest, der olle Fredrik, der schreit: "I am the Best!"

    Fernbedienung, Fernbedienung, oh du Teufelsding, hast den ollen Fredrik ins Verderben gebracht, du Kling! Fernbedienung, Fernbedienung, oh du Schandfleck, du bist der Beweis, dass die Welt verrückt ist, check!

    Und Fredrik ist der Pandemie-King, yeah!

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  • Biene Maja

  • Was ist schwarz-gelb, fliegt durch die Luft und spuckt Sägespäne?

    Biene Maja, nachdem sie Pinocchio einen gelutscht hat!

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  • Fritzchen

  • Fritzchen beichtet morgens der Mutti:

    "Du Mutti, ich hab gestern was gemacht, was ich eigentlich nicht machen darf!"

    Mutti schaut ihn neugierig an:

    "Was denn, Fritzchen?"

    "Ich hab gestern Nacht durchs Schlüsselloch geschaut!"

    Mutti wird leicht verlegen und fragt:

    "Und? Was hast du gesehen?"

    Fritzchen antwortet:

    "Ich hab gesehen, wie du auf Papi gesessen bist und immer auf und ab gehüpft bist. Was hast du da gemacht?"

    Mutti errötet leicht und überlegt kurz, bevor sie sagt:

    "Weißt du, Papi hatte viel Luft im Bauch und die hab ich ihm rausgedrückt!"

    Fritzchen schaut sie ernst an und sagt:

    "Mutti, das machst du umsonst."

    Mutti, nun völlig überrascht:

    "Wieso denn das?"

    Fritzchen:

    "Naja, jeden Mittwoch, wenn du in der Sauna bist, kommt die Nachbarin und bläst Papi wieder auf!"

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