Wahn

Wahn-Witze

Frosch

  • Hier mal was poetisches in Mundart. Wer Mainz bleibt Mainz wie es singt und lacht, schaut, versteht den Dialekt wahrscheinlich. Unserner is ähnlich. Also:

    S' Märche von dem Frosch im Brunne, des ham die Brüder Grimm erfunne. Un weil mer denne ab un an, aach nit alles glaawe kann, hab ich Recherche agestellt, begab mich in die Märchenwelt un kam uff moiner Forschungstour jetzt d' Wahrheit uff die Spur.

    Die Prinzessin, die Annett', die woär nit schlank und nit adrett. Die woär, mit Vorsicht ausgedrickt, um die Hüfte oisch (arg) vedickt. Die also sass am Rand vom Brunne, un guckt ganz geknickt nach unne. Der woär beim Spiele, nit gelooche, ihr goldni Kuchel nobgeflooche.

    Verständlich, dass jetz die Annett' des deire Ding gern widder hätt. Do kimmt e Fröschje hochgekrabbelt un hot se ääfach ogebabbelt: „Ich hab doi Kuchl, wie d' sisst, die krieschste erst, wann du mich küsst!“

    „Och, endlich ääner, der mich maach, trotz dass ich soviel Kilos draach“, hot sich die Annett' gedocht un zum Kuss bereit gemocht. Drickt dem Frosch ään uff d' Mund, im selbe Aacheblick geht's rund.

    S' peift un zischt, s' raacht un knallt, d' Frosch is fodd un do im Wald do steht kään Prinz! Nää, wos n' Wahn! E Laafbond woärs mit Trainingsplan.

    Wos hom mer jetz do draus gelernt? Die Brüder Grimm woärn weit entfernt von d' Woärheit die vesteckt! Erscht ich! Ich hob se uffgedeckt! Ich hob enttarnt denn ganze Bluff! Monsch Märche härt halt gaschdisch uff!

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  • Motte

  • Kommt eine Motte zum Internisten. "Was kann ich für Sie tun?", fragte der Arzt. Die Motte antwortet: "Ach, Herr Doktor, wie kann ich mich erklären? Der Albdruck der Postmoderne geht mir schwer ans Herzen, meine Angst um die Welt kennt schier keine Grenzen mehr. Tagein, tagaus schufte ich für dieses kapitalistische System und nehme abends Zuflucht im Alkohol. In einem Weltangstdelirium gehe ich meinem solipzischten Wahn nach, jede Nacht und jeden Tag. Alles scheint sich gegen mich verschworen zu haben. Ich fühle mich schuldig für die ganzen Kriege in der Welt. Was können wir nur tun gegen das Schlimme, das so brutal in unsere Welt hereingebrochen ist? Ich bin verwirrt, nein die Welt ist verworren, alles ist so kompliziert geworden. Nachts wache ich schweißgebadet auf und denke an Nordkorea."

    Darauf der Arzt: "Ich bin Internist, aber sie sollten eigentlich einen Psychiater oder Psychologen aufsuchen. Wieso sind Sie zu mir gekommen?" Darauf antwortet die Motte: "Weil das Licht an war."

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  • Corona Hits

  • Corona-Hits, Ausgabe 4.

    1. Fantasy – Ein leiser Tod. 2. Klaus und Klaus – In der Quarantäne. 3. Nicole – Ein bisschen Niessen. 4. Roland Kaiser – Niess noch ein letztes Mal. 5. Cora – Hamster-Wahn. 6. Fräulein Menke – Hohes Fieber. 7. Stefan Remmler – Keine Nudeln bei Real. 8. Fred Sonnenschein und seine Freunde – Ja, wenn wir alle Covid hätten. 9. Die Amigos – Ich geh für dich zu Aldi. 10. Marianne Rosenberg – Er krepiert mit mir.

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  • Uhr

  • Herr Doktor, Herr Doktor, alle behaupten, ich wäre eine Uhr.

    Ach, die wollen Sie doch nur aufziehen!

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  • Kommunikation

  • Waaaaaaaaaaaaaaaaaah! Du fragst dich bestimmt, warum da Waaaaaaaaaaaaaaaaaah steht. Wenn nicht, dann bist du dumm! 🤣😉

    Braunbär

  • Sahra Wagenknecht schaut sich mit Kindern eine Naturdoku an. Als in einer Szene ein Braunbär einen Bienenstock angreift, bekommen die Kinder Mitleid, ja die Kleinsten unter ihnen weinen sogar.

    Da erklärt Wagenknecht: „Es handelt sich doch nur um Selbstverteidigung! Also des Braunbären. Die Bienen, gesteuert von den unsäglichen NATO-Ameisen, hatten nämlich einen perfiden Angriff auf den friedlich in der Nähe sitzenden Bären geplant. Was blieb ihm also anderes übrig als sich prophylaktisch zu verteidigen? Das sind schließlich seine berechtigten Sicherheitsinteressen.”

    Als die Kinder fragen, warum der Braunbär aber ohne Unterlass auf den Bienenstock losdrischt, erklärt Wagenknecht: „Auf seine Aufforderung, ihre Stachel abzugeben, haben die Bienen bezeichnenderweise nicht reagiert. Und überhaupt gibt es gar keinen Bienenstaat, das ist alles bärisch, schließlich hat der Urgroßvater des Bären mal gegen den Bienenstich gepinkelt, und die Bienen sind in Wirklichkeit alles Wespen (die Nazis des Tierreichs).“

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  • Diagnose

  • Patient: Deutsche Politik.

    Beobachtungsraum: 2023-2025.

    Diagnose: Hypochonder mit Persönlichkeitsspaltung, Dissoziation, narzisstischer Persönlichkeitsstörung und chronischen Schmerzen.

    Notiz: steigende Belastung durch Symptome, Neigung zur Selbstverletzung; Zustand verschlechtert sich.

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  • Waffel

  • Manchmal denke ich schon, dass ich einen an der Waffel habe, aber dann schaue ich mich um und höre eine Stimme singen: „You Are Not Alone!“

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  • Zwang

  • Neulich bei der Psychiatrie-Hotline: Tuut-Tuut-Tuut ... Klick!

    "Willkommen bei der Psychiatrie-Hotline.

    Wenn Sie zwanghaft sind, wählen Sie immer wieder die 1. Wenn Sie co-abhängig sind, fragen Sie bitte jemand, der die 2 für Sie wählt. Wenn Sie multiple Persönlichkeiten haben, wählen Sie 3, 4, 5 und 6. Wenn Sie unter paranoidem Wahn leiden, dann wissen wir, wer Sie sind und was Sie wollen. Bleiben Sie so lange in der Leitung, bis wir den Anruf zurückverfolgt haben. Wenn Sie schizophren sind, dann hören Sie genau hin. Leise Stimmen werden Ihnen sagen, welche Nummer Sie wählen müssen. Wenn Sie unter Vergesslichkeit leiden, wählen Sie die 8. Wenn Sie unter Vergesslichkeit leiden, wählen Sie die 8. Wenn Sie unter Vergesslichkeit leiden, wählen Sie die 8 ... Wenn Sie depressiv sind, wählen Sie doch, was Sie wollen. Niemand wird Ihnen zuhören."

    (Bitte bei entsprechenden Beschwerden den Beitrag nicht ernst nehmen [und auch sonst nicht], es geht um den humoristischen Vergleich verschiedener Auftreten, nicht das abwertende Behandeln einzelner.)

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  • Lidl

  • Deine Mudda ist so dumm, sie geht zu Lidl, klaut einen Einkaufswagen und denkt, sie wär in Fortnite.

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  • Community-Talk

  • Bin etwas depressiv und hab ein Gedicht geschrieben; hoffe, es gefällt euch.

    Was, wenn ich morgen glücklich würde, Heiter gar und frei? Verlöre ich die schwere Bürde; Wäre ich denn so gerettet; Auf rote Rosen sanft gebettet; Wären Pein und Schmerz vorbei?

    Was wenn morgen keine Träne Fiel' aus meinem Aug' Wenn ich mich gerettet wähne, Wird es dann für ewig sein? Wär' der Kummer dann so klein, Dass er mich nicht zum Tode saugt?

    Was, wenn morgen jemand hörte, Wie ich lautlos schrie'? Wenn ein Mensch mir Treue schwörte, Mich nicht ständig von sich stieße, Am Boden weinend liegen ließe - O schöne Utopie