Sieben

Sieben-Witze

Treppe

  • Der große Abflug von Bob Brick

    Bob war kein gewöhnlicher Lego-Mann. Er trug eine stylische blaue Basecap, eine coole Fliegerjacke und – was ihm heute zum Verhängnis werden sollte – ein absolut unveränderliches, tiefenentspanntes Grinsen im Gesicht.

    Sein Ziel: Die Küche im Erdgeschoss. Seine Mission: Ein herrenloser Keks-Krümel unter dem Esstisch.

    Bob stand an der obersten Stufe der Teppich-Treppe. Für einen Menschen ein kleiner Schritt, für eine vier Zentimeter große Minifigur der Mount Everest. Er nahm Anlauf, seine starren Plastikbeine bewegten sich im perfekten 90-Grad-Winkel. Doch dann passierte es. Ein winziger Fussel blockierte seine Noppen-Führung. Bob verlor den Grip.

    „Oh-oh“, dachte Bob, während sein Körper nach vorne kippte.

    Die Schwerkraft schlug gnadenlos zu.

    Klacker-klacker-klacker!

    Bob wurde zum Geschoss. Er machte den ersten Purzelbaum. Seine Arme, starr nach vorne gerichtet, als wollte er die Stufen umarmen, wirbelten durch die Luft.

    Zong!

    Stufe vier. Seine blaue Basecap verabschiedete sich mit einem eleganten Bogen und landete im staubigen Nirgendwo hinter der Fußleiste.

    Klack-klack-wirbel!

    Stufe sieben. Die Fliehkräfte waren enorm. Bobs Beine hielten dem Druck nicht mehr stand. Mit einem trockenen Plopp trennte sich sein Unterleib vom Torso. Nun stürzten zwei separate Lego-Teile die Treppe hinab, dicht gefolgt von einer Welle aus purer Action. Bob rotierte so schnell, dass er aussah wie ein gelb-blauer Kreisel.

    Wumm!

    Die letzte Stufe. Bobs Torso schlitterte in bester Actionfilm-Manier über das glatte Laminat des Flurs, direkt unter die Kommode. Seine Beine rutschten elegant in die entgegengesetzte Richtung und stoppten an der Haustür.

    Es wurde still.

    Aus dem Schatten unter der Kommode starrte Bob mit seinen zwei schwarzen Punkt-Augen ins Leere. Seine Haare waren weg, seine Beine einen Meter weit entfernt. Aber als der Mensch des Hauses das Licht anmachte und die Bescherung sah, blickte er in ein Gesicht, das immer noch so glücklich lächelte wie am ersten Tag.

    „Das war...“, dachte Bob, „...der beste Stunt meines Lebens.“

  • 1
  • Hitze

  • Nach drei Schnitzeln, fünf Gläsern Wein, sieben Whiskey-Shots und einer undefinierten Anzahl an Verdauungsschnäpsen komme ich zu folgender Erkenntnis: Ich vertrage die Hitze einfach nicht.

  • 1
  • Fenster

  • Falls ein Kind schreit „sechs, sieben“,

    schmeiß ich es aus dem Fenster,

    und dann lernt es fliegen.

  • 3
  • Obszönität

  • Drei mal einundzwanzig ist gleich dreiundsechzig. Und dreiundsechzig plus vier ist gleich siebenundsechzig. Siebenundsechzig minus sieben ist gleich sechzig. Sechzig geteilt durch sechs ist gleich zehn. Zehn minus zwei ist gleich acht, gute Nacht. Und acht minus eins ist gleich sieben, darf ich deine Eier in meinem Mund schieben? Sieben minus vier ist gleich drei, leck mein Ei.

  • 1
  • Stück

  • Poettschkes Mutter übt mit ihm Bruchrechnen:

    "Schau, wenn icke diese Sahnetorte in sieben Stücke schneide und dir eines davon gebe – was ist das dann??"

    Tork Poettschke: "Geizig!!"

  • 0
  • Hamster

  • Hamster sind wirklich die am einfachsten zu haltenden Haustiere. Sie machen wenig Mist, brauchen nichts zu fressen und nichts zu trinken und leben nur sieben Tage.

  • 7
  • Gott

  • Fragt Klein Fritzchen seinen Vater: "Du, Papi, wie kommt es eigentlich, dass der liebe Gott die Welt in sieben Tagen erschaffen hat?"

    "Tja, mein Sohn, er war eben nicht auf Beamte und Handwerker angewiesen!"

  • 2
  • Herrenwitze

  • Sokrates war im antiken Griechenland schon zu seinen Lebzeiten ein höchst bewunderter Gelehrter.

    Eines Tages kam einer seiner Schüler zu ihm und sagte: „Herr Sokrates, ich habe gerade etwas über Ihren besten Freund gehört, das Sie sicher...“ Da unterbrach ihn Sokrates: „Warte. Bevor du mir etwas sagst, möchte ich, dass du mir drei Fragen beantwortest.“ Der Schüler war verwirrt: „Drei Fragen? Wieso das denn...?“ Sokrates erklärte ihm: „Wir sollten alle mehr überlegen, was wir erzählen. Deswegen sollte alles, was wir sagen, zuerst durch drei Siebe hindurchgehen. Das erste Sieb ist die Wahrheit. Bist du dir sicher, dass das stimmt, was du gehört hast?“ Der Schüler schüttelte verunsichert den Kopf: „Nein, aber...“ Sokrates unterbrach ihn wieder: „Also dann das zweite Sieb: die Güte. Ist es etwas Gutes, was du mir erzählen willst?“ Der Schüler schüttelte wieder den Kopf: „Nein, auch nicht, allerdings...“ Sokrates erhob wieder die Stimme: „Dann kommen wir zum dritten Sieb: der Nutzen! Würde das, was du mir sagst, etwas nützen?“ Der Schüler überlegte kurz und sagte dann: „Naja, eigentlich nicht, aber...“, wurde aber wieder von Sokrates unterbrochen. „Du willst mir also etwas über meinen Freund erzählen, was mir nichts nützt, nicht gut ist und eventuell sogar unwahr. Warum willst du mir das überhaupt erzählen?“

    Und deswegen galt Sokrates als weiser und vorbildlicher Philosoph in ganz Griechenland. Es erklärt aber auch, wieso Sokrates nie erfuhr, dass sein bester Kumpel mit seiner Frau vögelte.

  • 6
  • Trump

  • Ich habe Donald Trump ein Arschloch genannt. Vor Gericht habe ich sieben Jahre Haft wegen Ausplauderns von Staatsgeheimnissen bekommen.

  • 1
  • Faulheit

  • Drei Freunde treffen sich. Sie wollen herausfinden, wer der Faulste von ihnen ist.

    Der Erste meint: "Hört mal, ich bin gestern durch die Stadt gelaufen. Da lag ein Hundert-Euro-Schein auf der Straße. Ich war zu faul, den aufzuheben."

    "Heftig!", meint der Kumpel, "Aber ist noch gar nix! Habe neulich bei einer Verlosung einen Siebener-BMW gewonnen, du, war zu faul, den abzuholen!"

    "Krass!", meint der Dritte. "Aber da bin ich noch besser!"

    "Was?", rufen die anderen beiden, "Noch besser?"

    "Ja", meint der Freund, "Ich habe neulich im Kino gesessen und zwei Stunden lang geschrien."

    "Was ist denn da faul dran?", will einer wissen.

    "Naja, ich habe mir im Klappsitz die Eier eingeklemmt und war zu faul aufzustehen."

  • 0
  • Spaß

  • Eine Taucherin erforscht eine kleine Südseeinsel. Als sie ankommt, begegnet sie überrascht einem Einsiedler.

    Fragt sie ihn: „Lebst du schon lange hier?“

    Er: „Seit sieben Jahren!“

    Sie denkt sich so: Na ja, so lange schon, und der arme Kerl hatte keinen Spaß mehr mit einer Frau...

    Und dann tritt sie näher an ihn heran, schaut ihn mit verführerischem Blick an und haucht reizend zu ihm, während sie langsam ihren Taucheranzug abzieht: „Ich habe hier etwas für dich! Es wird dir gefallen!“

    Da erhellt sich sein Gesicht vor Freude und er fragt: „Boah, sag bloß, du hast eine Elektrogitarre dabei?“

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