Empore-Witze
Dirigent zu seinen Spielern: „Alle Bläser, die noch keinen Ständer haben, gehen zur Empore und holen sich einen runter.“
Zum Ende des Kundengesprächs biete ich immer noch weitere Hilfe an. Aber mir schlägt immer nur Empörung entgegen. Dabei frage ich doch nur ganz höflich:
"Ist Ihnen noch irgendwie zu helfen?"
In Deutschland werden zwei Sprachen gesprochen: Deutsch und Kein-Bock-zu-reden-Sprache.
ä-ä = nein
ä-hä = ja
m-m = nein
m-hm = ja
aha = interessant
hä = was (Frage)
äh = kurzer Moment des Unwissens
aaaaaaaaaaahh = langer Laut des Verständnisses
hm = ja, ich höre zu
mrrh = Empörung
hmmm = Zweifel, tiefes Nachdenken
Ein Mann klettert an einem Bahnübergang die Bahnschranke empor.
"He, was machen Sie da oben?", fragt der Bahnwärter.
"Ich muss messen, wie hoch die Schranke ist."
"Hätten Sie was gesagt, dann hätte ich die Schranke abgelassen."
"Das hätte nichts gebracht, ich brauch doch die Höhe, und nicht die Breite!"
Verkehrte Welt
Dunkel war's, der Mond schien helle, schneebedeckt die grüne Flur, als ein Wagen blitzesschnelle langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute, schweigend ins Gespräch vertieft, als ein totgeschoss'ner Hase auf dem Sandberg Schlittschuh lief.
Und den Wagen zog die Ziege rückwärts einen Berg hinauf, als die hundertjähr'ge Fliege droben zog die Turmuhr auf.
Ringsumher herrscht tiefes Schweigen, und mit fürchterlichem Krach spielen in des Grases Zweigen drei Kamele lautlos Schach.
Und ein blond gelockter Knabe mit kohlrabenschwarzem Haar aß dabei 'ne Butterschnitte, die mit Fett bestrichen war.
Von der regennassen Straße wirbelte der Staub empor, dass der Knabe bei der Hitze mächtig an den Ohren fror.
Auf seinem Heupferd ritt er munter durch das blaue Kornfeld hin. Endlich ging die Sonne unter und der graue Tag erschien.
Und das alles dichtet Goethe, als er in der Morgenröte liegend auf dem Nachttopf saß und im Telefonbuch las.