Empore-Witze

Ende

  • Zum Ende des Kundengesprächs biete ich immer noch weitere Hilfe an. Aber mir schlägt immer nur Empörung entgegen. Dabei frage ich doch nur ganz höflich:

    "Ist Ihnen noch irgendwie zu helfen?"

  • 1
  • Sprache

  • In Deutschland werden zwei Sprachen gesprochen: Deutsch und Kein-Bock-zu-reden-Sprache.

    ä-ä = nein

    ä-hä = ja

    m-m = nein

    m-hm = ja

    aha = interessant

    hä = was (Frage)

    äh = kurzer Moment des Unwissens

    aaaaaaaaaaahh = langer Laut des Verständnisses

    hm = ja, ich höre zu

    mrrh = Empörung

    hmmm = Zweifel, tiefes Nachdenken

  • 2
  • Bahnschranke

  • Ein Mann klettert an einem Bahnübergang die Bahnschranke empor.

    "He, was machen Sie da oben?", fragt der Bahnwärter.

    "Ich muss messen, wie hoch die Schranke ist."

    "Hätten Sie was gesagt, dann hätte ich die Schranke abgelassen."

    "Das hätte nichts gebracht, ich brauch doch die Höhe, und nicht die Breite!"

  • 3
  • Verkehrte Welt

  • Verkehrte Welt

    Dunkel war's, der Mond schien helle, schneebedeckt die grüne Flur, als ein Wagen blitzesschnelle langsam um die Ecke fuhr.

    Drinnen saßen stehend Leute, schweigend ins Gespräch vertieft, als ein totgeschoss'ner Hase auf dem Sandberg Schlittschuh lief.

    Und den Wagen zog die Ziege rückwärts einen Berg hinauf, als die hundertjähr'ge Fliege droben zog die Turmuhr auf.

    Ringsumher herrscht tiefes Schweigen, und mit fürchterlichem Krach spielen in des Grases Zweigen drei Kamele lautlos Schach.

    Und ein blond gelockter Knabe mit kohlrabenschwarzem Haar aß dabei 'ne Butterschnitte, die mit Fett bestrichen war.

    Von der regennassen Straße wirbelte der Staub empor, dass der Knabe bei der Hitze mächtig an den Ohren fror.

    Auf seinem Heupferd ritt er munter durch das blaue Kornfeld hin. Endlich ging die Sonne unter und der graue Tag erschien.

    Und das alles dichtet Goethe, als er in der Morgenröte liegend auf dem Nachttopf saß und im Telefonbuch las.

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  • Bläser

  • Dirigent zu seinen Spielern: „Alle Bläser, die noch keinen Ständer haben, gehen zur Empore und holen sich einen runter.“

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  • Community-Talk

  • Kapitel 3: Der erste Schlag „Ein Krieg fragt nicht nach Helden. Nur nach Überlebenden.“ – aus dem Kriegstagebuch des Eisenclans

    Im Norden: Sturm auf die Eismauer Der Angriff kam in der vierten Nacht nach dem schwarzen Feuer. Der Himmelsclan, hoch zu Greifenreitern, stürzte sich auf den Außenposten des Ascheclans wie ein Sturm aus Speer und Wind. Sie kamen bei Mondlicht, aus den Wolken, ihre Waffen hell wie Blitze. D… Weiterlesen

  • Der Lord der Raben

    In einem geheimnisvollen Königreich, verborgen zwischen hohen Bergen und nebelverhangenen Wäldern, lag das verlassene Schloss von Eldergrove. Einst war es die Residenz eines mächtigen Lordes, dessen Name längst in Vergessenheit geraten war. Nur die Raben, die unaufhörlich über den zerfallenen Mauern kreisten, schienen die Geheimnisse seiner Herrschaft zu bewahren. Man nannte ihn den Lord der Raben… Weiterlesen

  • Heil dir im Siegerkranz Herrscher des Vaterlands! Heil, König, dir! Fühl in des Thrones Glanz die hohe Wonne ganz Liebling des Volks zu sein! Heil, König Dir! Nicht Roß und Reisige sichern die steile Höh wo Fürsten stehn; Liebe des Vaterlands Liebe des freien Manns gründet den Herrscherthron wie Fels im Meer Heilige Flamme, glüh glüh‘ und erlösche nie fürs Vaterland! Wir alle stehen dann mutig für einen Mann kämpfen … Weiterlesen