Galgenhumor

Galgenhumor

Bier

  • Ein kleiner Mann sitzt traurig mit einem Glas Bier an der Bar.

    Ein anderer kommt und trinkt das Bier aus. Der kleine Mann fing sofort an zu weinen. Der andere sagte, dass es nur ein Bier sei. Der kleine Mann: "Erst verlässt mich meine Frau, dann wollte ich mich erschießen, aber das Magazin war leer. Dann wollte ich mich erhängen, doch das Seil ist gerissen. Und dann hab ich mein letztes Geld für Gift ausgegeben, es in mein Bier geschüttet, und sie haben es mir weggetrunken!"

  • 4
  • Advent

  • Advent Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken, Schneeflöcklein leis herniedersinken. Auf Edeltännleins grünem Wipfel, häuft sich ein kleiner weißer Zipfel. Und dort, von Ferne her durchbricht, den dunklen Tann ein helles Licht. Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer, die Försterin im Herrenzimmer. In dieser wunderschönen Nacht, hat sie den Förster umgebracht. Er war ihr bei des Heimes Pflege, seit langer Zeit schon sehr im Wege. So kam sie mit sich überein: Am Niklasabend muss es sein. Und als das Häslein ging zur Ruh, das Rehlein tat die Augen zu, erlegte sie direkt von vorn, den Gatten über Kimm und Korn. Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase, zwei, drei, viermal die Schnuppernase, und ruhet weiter süß im Dunkeln, derweil die Sterne traulich funkeln. Und in der guten Stube drinnen, da läuft des Försters Blut von hinnen. Nun muss die Försterin sich eilen, den Gatten sauber zu zerteilen. Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen, nach Weidmanns Sitte aufgebrochen. Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied, was der Gemahl bisher vermied. Behält ein Teil Filet zurück als festtägliches Bratenstück. Und packt sodann, es geht auf vier, die Reste in Geschenkpapier. Von Ferne tönt’s wie Silberschellen, im Dorfe hört man Hunde bellen. Wer ists, der in so tiefer Nacht, so spät noch seine Runde macht? Knecht Ruprecht kommt auf goldnem Schlitten, mit einem Hirsch herangeritten. Sagt, gute Frau, habt Ihr noch Sachen, die armen Menschen Freude machen? Die sechs Pakete, heil’ger Mann, s’ ist alles, was ich geben kann. Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise, die Silberschellen klingen leise, im Försterhaus die Kerze brennt, die Glocke klingt, es ist Advent!

  • 3
  • Pech

  • Karl sitzt ganz niedergeschlagen vor einem Glas Bier in einer Kneipe. Da kommt ein Riesenkerl daher, schnappt sich das Glas und trinkt es leer. Da fängt Karl bitterlich an zu weinen.

    „Weine doch nicht! Ich bezahle dir ein frisches Bier!“, sagt der Mann. „Darum geht es doch gar nicht! Mein Job wurde gekündigt, meine Frau hat mich verlassen und die Wohnung muss ich auch räumen. Deshalb wollte ich mich umbringen. Also wollte ich mich erhängen, aber das Seil riss. Dann kaufte ich im Internet eine Pistole, aber der Schlagbolzen war gebrochen. Schließlich wollte ich mit meinem Auto gegen einen Baum fahren, aber der Motor sprang nicht an. Jetzt habe ich von meinem letzten Geld Gift gekauft und ins Bier geschüttet und dann kommst du blöder Depp daher und trinkst es leer!“

  • 4
  • Märtyrer

  • Warum warten im Himmel zig Jungfrauen auf ihren Märtyrer?

    Antwort: Es ist noch keiner heile oben angekommen.

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  • Straße

  • Wie war die Straße ach so glatt. Huber´s Heiner, lebenssatt fuhr um die Kurven wie a Blödel. Zum Leichenschmaus gab´s Leberknödel.

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  • Musical

  • Warum sitzen glatzköpfige in einem behinderten Musical vorne?

    Damit die einarmigen in der zweiten Reihe auch was zu klatschen haben. #schwarzerhumor

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  • Mädchen

  • Unterhalten sich 2 Mädchen anno 2005:

    "Meine Eltern waren am 11.09.2001 in New York. Das einzige, was ich bekommen habe, war ein blutiges T-Shirt und später ein paar Knochenfragmente."

    "Also deshalb sind sie nie mehr wieder gekommen. Die haben sich bestimmt im World Trade Center zu Tode geschämt!"

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  • Leben

  • Ich vermisse die alten Zeiten, wo ich jung und glücklich war.

    Doch meine Familie ist auch nicht mehr die, die sie einst gewesen war.

    Von Jahr zu Jahr, von Monat zu Monat, von Woche zu Woche, von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde sehe ich jemanden kommen und gehen.

    Und genau dieses ewige Kommen und Gehen ist das, das so das Leben beschwert und verändert.

    Die Welt verdunkelt sich immer weiter und alles wird immer trauriger und stiller, die Welt steht für alle im ewigen Schweigen, in ewiger Trauer, Dunkelheit...

    Bald bin ich weg, meine Familie, meine Freunde, alle anderen, die ganze Welt...

    Darum denken wir nun froher, dass wir in Jahrzehnten an einem Ort sind... der unendlich ist und uns gefällt!

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  • Stewardess

  • Die Stewardess zum Kapitän: "Herr Kapitän, wir haben einen blinden Passagier an Bord. Was sollen wir mit ihm machen?"

    Kapitän: "Werfen Sie ihn über Bord!"

    Etwa zehn Minuten später kommt die blonde Stewardess wieder: "Und was machen wir jetzt mit dem Hund?"

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