Anekdoten
Der Apotheker, der Amtsrichter und Rechtsanwalt Krauß haben ordentlich im Ochsen gezecht.
Rechtsanwalt Krauß stolpert über den Randstein und schlägt längelang hin. Die anderen wollen ihm aufhelfen: "Komm, steh auf!" "Nö, ich hab' mich hier als Rechtsanwalt niedergelassen!"
An einem kalten Abend im Herbst kommen der Apotheker, der Amtsrichter und der Amtmann aus dem Ochsen.
Der Apotheker zieht fröstelnd seinen Kragen hoch und meint: "Das wird eine kalte Nacht heute!"
Der Amtmann murmelt: "Ja, aber nicht windstill" und lässt einen fahren.
Letzter Schultag: Fritzchen kommt ohne Zeugnis nach Hause. Vater: "Wo ist dein Zeugnis?" "Das habe ich meinem Freund gegeben, damit er seine Eltern erschrecken kann."
Sagt der Vater am Mittwoch zu seiner Familie: "Am Samstag wird wieder mal gebadet, ob's nötig isch oder net!"
Blau trifft seinen Freund Mandelbaum in Venedig. "Sag mal, was machst du denn hier?" "Ich bin auf der Hochzeitsreise." "Soso, und wo ist deine Frau?" "Na, einer muss doch aufs Geschäft aufpassen!"
Die Rote Armee nach dem Krieg in Wien. Die Sowjetsoldaten staunen über die technischen Errungenschaften der Wiener, haben aber keine Ahnung, wie man das alles benutzt.
Einer, der noch nie ein WC gesehen hatte, will seinen Salat in der Kloschüssel waschen. Er zieht an dem Strick, der da hängt, und der Salat ist weg. Schreit er: "Sabotasch!"
Als die Rote Armee nach dem 2. Weltkrieg Wien besetzt hatte, schrieb ein Sowjetsoldat begeistert nach Hause, was für einen Luxus die Wiener hätten. "Stell dir vor, Mamuschka, die Wiener haben Wohnungen mit ganz vielen Zimmern, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Strickzimmer."
Seine Frau schreibt ihm zurück und will wissen: "Was ist Strickzimmer?" Im nächsten Brief erklärt er es ihr: "Na, du ziehst an Strick, Scheiß weg."
Sagt der Doktor zum Patient: "Sie müssen mit dem Onanieren aufhören!"
Wieso? fragt der Patient.
Da sagt der Arzt: "Ja, so kann ich Sie nicht untersuchen!"
Helmuth Johannes Ludwig von Moltke, 1914 bekanntlich Chef des Generalstabes, war bekanntlich der Neffe des Generalfeldmarschalls Helmuth von Moltke.
Der Kaiser wollte unbedingt einen 2-Frontenkrieg vermeiden.
Moltke äußerte, es gäbe nur den Schlieffen-Plan und es sei völlig unmöglich, in der Kürze der Zeit einen Plan für einen Krieg nur im Osten zu erstellen.
Darauf der Kaiser enttäuscht: "Ihr Oheim hätte mir eine andere Antwort gegeben!"
Ich weiß, das ist eigentlich kein Witz, aber das musste mal gesagt werden, um die spätere Behauptung, Deutschland und insbesondere der deutsche Kaiser habe die Alleinschuld am 1. Weltkrieg gehabt, richtig zu stellen.
"Mami, Mami, alle sagen, ich wäre eine Uhr!"
"Ach, die wollen dich nur damit aufziehen!"
Eine Frau erzählt ihrer Freundin über ihr Eheleben. "Mein Mann hatte schlimme Erektionsprobleme. Ich hab' ihn zum Arzt geschickt, und, oh Wunder, seither will er täglich 3 Mal. Stell' dir vor, neulich hat er mich sogar auf die Tiefkühltruhe gezerrt, Rock hoch, Höschen aus, und dann hat er mir's besorgt, dass mir Hören und Sehen vergangen ist".
Lacht die Freundin: "Und, ist doch prima". "Na ja schon, nur beim ALDI können wir uns jetzt nicht mehr blicken lassen".
Schreibt jemand an die "Bravo": "Liebes Dr. Sommer-Team. Macht es eigentlich einen lauten Knall, wenn mein Jungfernhäutchen reißt? Ich habe Angst, dass meine Eltern davon aufwachen."
Hansi, bin gestern 17 geworden.
Ein Diplomat wird nach Bonn versetzt. Er erkundigt sich bei seiner neuen Sekretärin: "Gibt es in Bonn eigentlich auch ein Nachtleben?" "Bis vor einer Woche", meint die Sekretärin, "dann ist die Dame nach Köln umgezogen."
Auf einer Stube in einer Bundeswehrkaserne jammert ein Soldat: "Mist, ich kann meine Socken nicht finden!". Bietet ihm sein Stubenkamerad an: "Kannst meine haben, stehen dort neben der Heizung."
In einer Bundeswehrkaserne ist der Besuch eines Generals angekündigt. Der Spieß befiehlt einem Soldaten, am Tor Wache zu halten und ihm sofort zu melden, wenn der General eintrifft. Alle 5 Minuten erkundigt er sich telefonisch am Tor, ob der General nicht endlich komme.
Nach dem dritten Anruf fährt eine Limousine mit Y-Kennzeichen vor. Der Soldat klopft ans Fenster, der General kurbelt die Scheibe runter. "Bist du der General?", fragt der Soldat. "Ja, bin ich, mein Sohn." "Dann beeil dich bloß, der Spieß hat schon 3-mal nach dir gefragt!"
Lehrerin zu Fritzchen: "Setzen, 6!"
Darauf Fritzchen: "Bei mir oder bei Ihnen?"
Oma ist glücklich über Corona: Nie hätte sie im Traum daran gedacht, dass die ganze Familie sich ihre selbstgenähte Kleidung auf die Nase binden lässt.
In Berlin eröffnet Anfang Mai ein Karls(R) Erdbeerstand. Ein Mann kommt vorbei und fragt die Verkäuferin, warum es schon so früh bei Karls(R) Erdbeeren gibt. Die Verkäuferin meint, dass die Erdbeerpflanzen mit einem Trick bereits Anfang April zu blühen beginnen und so früher reif werden.
Der Mann denkt sofort, dass die Erdbeeren im sonnigen Spanien angepflanzt werden und dann mit Ryanair(R) Cargo nach Berlin geflogen werden.
Das möchte er sehen. Am nächsten Tag gibt er "Karls Erdbeerfeld" ein und fährt los. Nach gerade mal 3 Stunden kommt er an und wundert sich, warum es so schnell gedauert hat. Aber der Mann sieht nur weiße Hüllen ("Tunnel") und als er das Ortschild "Rövershagen" sah, merkte er, dass er immer noch in Deutschland war. So fuhr er enttäuscht nach Hause und sagt: "Ach, das bleibt dann für immer ein Geheimnis!"
Kurz nach dem Bau der Mauer 1961 stehen sich am Checkpoint Charlie amerikanische und russische Soldaten gegenüber. Sagt ein US-Offizier zu seinem russischen Kollegen: "Um fünf werde ich abgelöst. Gottseidank."
Antwortet der Russe: "Ich auch, Chruschtschow sei Dank." Meint der Amerikaner: "Was für ein Blödsinn, was sagst du denn, wenn Chruschtschow mal tot ist"? "Gottseidank."
Im zaristischen Russland fällt in St. Petersburg ein Mann in die Newa. Laut ruft er um Hilfe, doch kein Mensch schert sich darum. Doch er weiß sich zu helfen. Laut schreit er: "Nieder mit dem Zaren, den Zar soll der Teufel holen!"
Sekunden später sind zwei Geheimpolizisten zur Stelle, holen ihn aus dem Fluss und verhaften ihn. Auf dem Weg ins Gefängnis murmelt er: "Ich danke dir, gütiger Zar, für deine aufmerksame Geheimpolizei."