
Kürzeste-Witze
Szene auf der Titanic kurz vor dem Untergang:
Unterhalten sich 3 Gentlemen über das nahende Ende. Meint einer unerschütterlich: "Ob ihr es glaubt oder nicht. Ich hätte jetzt echt Lust auf eine Frau." Rät ihm ein anderer: "Dann beeilen Sie sich, die Betten werden immer steiler."
4 Leute sitzen an einer Bar. Einer ging auf Toilette. Als er nach kurzer Zeit wieder zu seinen Freunden zurückging, bemerkte er ein Schild, auf dem stand: „1 Shot Wodka = 10 Cent.“ Er rannte zu seinen Freunden und berichtete: „Hier kostet 1 Shot Wodka nur 10 Cent!!“ Sie waren ziemlich überrascht und voller Freude.
Ungefähr 1 Minute nach diesem Ereignis bestellte jeder 1 Shot Wodka und die Kellnerin sagte: „Das wären dann bitte 40 Cent.“ Die Freunde gaben ihr erstaunt und überglücklich die 40 Cent. Sie bestellten nochmal und die Kellnerin: „40 Cent bitte.“ Nach 10 Minuten ununterbrochenem Reden waren sie müde. Klar, weil es schon 21:00 Uhr ist. Dann erblickten sie nach ein paar Minuten 3 weitere Leute, die dort saßen. Einer von den 4 Freunden fragte die Kellnerin: „Warum bestellen die da drüben nichts?“ Die Kellnerin antwortet: „Sie bestellen erst um 22:00 Uhr, weil dann das „Half Price Event“ ist, das bis 22:30 Uhr geht.“ Die 4 Freunde: 😳😳💀💀
Fritzchen ist mit seinen Eltern am FKK-Strand. Neugierig blickt er sich unter den anderen Badegästen um und fragt dann seine Mutter: "Warum haben manche Frauen so einen großen Busen und andere einen kleinen?" Seine Mutter antwortet: "Ähm... das bedeutet, dass die Frauen mit viel Busen reich sind, und die mit wenig Busen sind arm."
Fritzchen ist zufrieden mit der Antwort und geht zum Wasser, um zu spielen. Als er wieder zurückkommt, fragt er seine Mutter: "Warum haben manche Männer so ein langes Ding und andere nur ein kurzes?" Wieder sucht seine Mutter nach einer Erklärung: "Weil die Männer mit einem langen Penis dumm sind, und die mit einem kürzeren sind schlau."
Zufrieden geht Fritzchen wieder zum Wasser zurück. Kurz darauf kommt er wieder zu seiner Mutter gelaufen und berichtet: "Papa schaut sich gerade eine sehr reiche Frau an. Und je länger er schaut, desto dümmer wird er dabei!"
Fritzchen geht mit seiner Oma die Straße entlang. Da sieht er ein Bonbon auf der Straße und will es aufheben, doch seine Oma sagt: "Nein, was auf der Straße liegt, darf man nicht aufheben."
Sie gehen weiter und da sieht er 10 Euro auf der Straße liegen. Fritzchen möchte diesen aufheben, doch wieder sagt seine Oma: "Was auf der Straße liegt, darf man nicht aufheben." Kurz darauf fällt die Oma auf die Straße und ruft: "Fritzchen, hilf mir!"
"Nein, was auf der Straße liegt, darf man nicht aufheben", entgegnet Fritzchen.
Kürzester Witz aller Zeiten:
Brennholzverleih!
Vor kurzem wollte ich eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme erleiten.
Allerdings kam das Motto "Blockpenner ins Jobcenter" nicht wirklich gut an.
Bin ich dumm? Warte, ich Google kurz!
Steigt ein Junge in einen Bus. Sagt der Busfahrer: "Bitte alle aussteigen, bitte alle aussteigen!" Er verstand aber: "Bitte alle rausschmeißen, bitte alle rausschmeißen" und er tat es auch!
Weil er vom Busfahrer hinausgeschmissen wurde, ging er auf den Marktplatz. Dort rief eine Frau: "Frische Pampelmusen, frische Pampelmusen!" Der Junge hörte aber: "Grabscht mir in die Busen, grabscht mir in die Busen" und tat es auch.
Der Junge fühlte sich danach unwohl und ging in die Kirche. Dort sagte der Pfarrer: "Faltet eure Hände und betet, faltet eure Hände und betet!". Er verstand: "Kackt in die Hände und knetet, kackt in die Hände und knetet!". Darauf wurde er vom Pfarrer rausgeschmissen und ging auf den Kirchturm.
Dort rief jemand von unten: "Wenn du runter springst, bist du tot, wenn du runter springst, bist du tot!" Er verstand aber: "Wenn du runter springst, kriegst du ein Marmeladenbrot, wenn du runter springst, kriegst du ein Marmeladenbrot!" Der Junge sprang runter und starb kurz darauf.
Aliens gibt es wirklich...
...bald können wir Urlaub mit den Aliens in der Area 51 buchen.
Mal kurz mit Hyper-Space in eine andere Galaxie und neue Frauen aufreißen.
Dann sehen wir auch mal "Schwarze Löcher" in echt!
Alien24
Eine Frau ruft den Pizzalieferanten an. Sie bestellt eine Margarita Pizza.
Kurze Zeit später kommt der Pizzalieferant an. Frau: "Ich habe kein Geld. Geht es auch anderweitig?"
Sagt der Pizzalieferant: "Ja, bin eh schon untervögelt."
Wenn ihr anfangt, diesen Satz zu lesen, lasst alle Hoffnung fahren, ihn jemals bis ganz zu Ende zu lesen, denn in ihm geht es unter anderem um das Erzählen von Geschichten und Leute, die dem Erzähler eben das verbieten wollen, aber der intelligente Leser weiß ja, dass das nicht geht, da das Erzählen der Geschichte das Wichtigste ist, da ohne das Erzählen der Geschichte der wichtigste Teil derselben verloren geht, da der Leser diese Informationen nicht vom Erzähler erfährt und so das Interesse verliert, da das Erzählen der Geschichte ohne die Kommentare des Erzählers, mit anderen Worten meiner Wenigkeit, nicht das wäre, was es ist, wenn er das Geschehen kommentiert und da der Leser an dieser Stelle sicher schon ziemlich genervt ist, weil er diesen, wirklich verdammt langen und zudem sinnlosen Satz bis hierhin gelesen und noch nichts verstanden hat und zudem schon wieder vergessen hat, womit dieser Satz überhaupt begonnen hat, erfährt er jetzt, das die zu häufige Verwendung des Wortes „das“, was in diesem Satz ja wohl eindeutig der Fall ist, das Interesse der Leser, das seid übrigens ihr, nicht auf das Wesentliche, sondern auf das unwichtige Nebengeschehen lenkt, was dazu führt, das diese verstehen, das sie den ganzen bisherigen Satz nicht verstanden haben, was jetzt nicht unbedingt heißen soll, das ihr, die Leser blöd seid, wobei ich hiermit darauf aufmerksam machen will, das die Tatsache, das ich gesagt, besser gesagt geschrieben, denn sprechen kann man es ja nicht nennen, wenn man mit einem Stift Schriftzeichen auf ein Blatt zeichnet, hab, dass das nicht unbedingt heißt, das ihr blöd seid, das dem tatsächlich so ist, doch jetzt will ich erst einmal die Gelegenheit, die sich durch die Entwicklung der Situation bietet, nutzen, um festzustellen, das, entgegen jedwedem Einwand, dieser Satz tatsächlich irgendwann einmal irgendwo angefangen hat, was aber nicht heißt, das er jetzt schon zu Ende ist, da dies ein so genannter „laaanger Satz“ ist, was im Klartext heißt, das er eigentlich gerade erst angefangen hat, obwohl, wenn ich, die künstliche Intelligenz, auch Erzähler genannt, es recht bedenke, hat er das wohl doch nicht, denn das würde bedeuten, das ihr wisst, nach all der Zeit, worum oder zumindest das es in diesem Satz um etwas ging, sei es nun sinnvoll oder nicht, was aber unlogisch wäre, ein „laaanger Satz“ nach drei goldenen Regeln funktioniert, die ich, die künstliche Intelligenz, von der Allgemeinheit als Erzähler genannt, was ich, der Erzähler, der sich selbst künstliche Intelligenz nennt, euch jetzt mal kurz näher bringen will, wobei man unbedingt darauf achten sollte, damit zu beginnen, das man, also ich, die künstliche, von manchen Erzähler genannte, Intelligenz, die nur in euren Gedanken, nicht in der Realität, wirklich nur in euren Gedanken existiert, sagt, das der „laaange Satz“ keinen Sinn haben darf, man damit fortfährt zu erzählen, das er ausschließlich dazu verwendet werden darf, um andere Leute zu amüsieren und/oder in den Wahnsinn zu treiben, was mir, keine Angst, ich spare mir an dieser Stelle die „der künstlichen Intelligenz, die manche auch Erzähler nennen, welcher sich selbst als künstliche Intelligenz sieht“ Nummer und komme sofort zum Punkt, was, wie ihr seht, wirklich gut zu gelingen scheint, wenn ich mir den Gesichtsausdruck, den ihr jetzt drauf habt so ansehe, denn nur jemand, der wirklich kurz davor steht, die Geduld und zur selben Zeit seine geistige Unversehrtheit zu verlieren, kann so dermaßen Scheiße aus der Wäsche gucken, das ich, die künstliche Intelligenz, die in der realen, also der nicht nicht-existierenden, Welt Erzähler genannt wird, von dem jeder weiß, das er sich selbst als künstliche Intelligenz betrachtet, die nur in den Gedanken der Leser existiert, was aber von denen, die ihn als Erzähler bezeichnen, obwohl er doch wirklich eindeutig eine künstliche Intelligenz ist, was jeder, der ein Gehirn besitzt, was, wie jeder weiß, nicht bei jedem der Fall ist, heftig bestritten wird, da ein nicht wirklich, also nur in Gedanken existierendes Wesen, wohl kaum in der Lage wäre, das zu tun, was es trotz dieser Tatsache tut, nämlich mehr oder weniger sinnvolle, wenn nicht gar als sinnfrei zu bezeichnende Sätze schreibt, indem es oder er, der Erzähler, die selbst ernannte künstliche Intelligenz, einfach mal so, ohne besonderen Grund, ja sogar ohne Sinn, wer hätte das gedacht, Buchstaben, die ein durchschnittliche, des Lesens und Schreibens mächtiger Homo Sapiens Sapiens, von den minderbemittelten, die diesen Planeten, auf dem wir, die Menschheit, das sind alle Menschen, was übrigens die Bedeutung von Homo Sapiens Sapiens ist, die auf einem Erde genannten Ball, bestehend aus Atomen, wenngleich es derer auch Millionen, wenn nicht gar Milliarden oder noch viel mehr von ihnen sind, besteht, was dann als Planet bezeichnet wird, von eben jenen, meist minderbemittelten Wesen wohlgemerkt, welche sich das Recht anmaßen, sich selbst als Mensch und sogar als die Krönung der Schöpfung."
Ein Katholik und ein Protestant streiten sich, ob man am Sonntag Geschlechtsverkehr haben darf. Der Katholik sagt: „Nein, auf gar keinen Fall. Der Sonntag ist ein Ruhetag, da soll man nicht arbeiten.“ Der Protestant meint: „Doch, natürlich darf man das. Schließlich ist es ja ein Vergnügen.“
Weil sie sich nicht einigen können, beschließen sie, einen neutralen Dritten entscheiden zu lassen. Sie fragen den Rabbi: „Ist Sex Arbeit oder ein Vergnügen?“ Der Rabbi denkt kurz nach und sagt dann: „Natürlich ist es ein Vergnügen. Wenn es Arbeit wäre, könnte ich es ja von meiner Haushälterin erledigen lassen!“
Ein Selbstmörder steht unentschlossen auf einer Brücke. Unten sind bereits Rettungsdienst und Notarzt versammelt. Es ist kurz vor Feierabend.
Ein Sanitäter ruft: "So. Entweder springen Sie jetzt, oder Sie lassen es sein! In 10 Minuten ist Feierabend, da will ich hier nicht mehr stehen!"
Der Mann springt.
Kollege: "Na toll gemacht!"
Notarzt: "Find ich auch. Jetzt ist das Sache der Polizei, das heißt, wir haben jetzt Ruhe. Schönen Feierabend!"
Ein Hase und ein Bär treffen eine Fee. Die Fee sagt: „Heute ist euer Glückstag! Jeder von euch hat drei Wünsche frei.“
Der Bär brummt freudig: „Echt? Toll! Ich möchte, dass der ganze Honig im Wald mir gehört.“ Der Hase sagt: „Ich möchte ein Motorrad.“
Jetzt ist wieder der Bär dran. Er leckt sich die Lippen und wünscht sich: „Ich will den Honig im ganzen Land haben!“ Der Hase sagt: „Kann ich einen Helm passend zum Motorrad bekommen?“
Als der Bär mit dem dritten Wunsch an der Reihe ist, sagt er: „Ich wünsche mir, dass der Honig 🍯 auf der ganzen Welt mir gehört!“ Dann ist der Hase nochmal dran. Er steigt aufs Motorrad, setzt den Helm auf, und kurz bevor er davonbraust, ruft er der Fee seinen dritten Wunsch zu: „Ich wünsche mir, dass der Bär eine Honigallergie hat!“
Ich bin das kleine Virius.
Hallo, ihr kennt mich ja alle, denn ich bin aktuell.
Mein Name ist Corona und ich bin nicht sehr hell.
Kurz vor Silvester kam ich ganz schön schnell ...
Der erste Mensch in China der ist war nicht so nett.
Eigentlich war er fett.
Dann kam noch der Lockdown.
Und natürlich war auch die Lock down.
Denn ich bin das kleine Virius und nicht besonders klug. Alle hassen mich, denn ich töte Menschen, bin nicht besonders nett.
Ok, liebe Kinder, bitte steckt eure Freunde und Verwandten mit Corona an.
Ich habe 3 Stunden dran gesessen ... Naja, habe zwischendurch mal Brownies gebacken.
Der Teufel erscheint Donald Trump und sagt ihm: "Ich mache dich zum mächtigsten Mann der Welt. Dafür musst du mir die Seele deiner Frau und deiner Kinder verkaufen." Trump denkt kurz nach und fragt: "Und wo ist der Haken bei der Sache?"
LKW-Fahrer am Freitagabend:
"Noch kurz ein Radler, dann ist Feierabend!"
Peter geht zu seiner Mutter und fragt: „Mami, wie wurde ich eigentlich geboren?“
Seine Mutter überlegt kurz. „Also, das war so: Eines Tages hat dein Papi einen kleinen Samen für mich gepflanzt. Ich habe jeden Tag danach geschaut, habe ihn bewässert, und mich sorgfältig um ihn gekümmert. Schliesslich war die Pflanze gross genug. Dein Papi und ich haben uns darauf vorbereitet, was bald geschehen wird: Wir haben die Blätter gepflückt und getrocknet. Anschliessend haben wir sie geraucht. Dadurch wurden wir so high, dass wir vergessen haben, zu verhüten.“
Eine Liliputanerin geht zum Arzt. "Herr Doktor, immer wenn es regnet, habe ich solche Schmerzen im Schritt."
Der Arzt untersucht die Dame, kann aber nichts feststellen und sagt: "Kommen Sie mal wieder, wenn es regnet."
Ein paar Tage später, bei strömendem Regen, ist die Liliputanerin wieder beim Arzt: "Herr Doktor, ich habe wieder solche Schmerzen im Schritt."
Der Doktor stellt die Dame auf den Schreibtisch und sagt: "Halten Sie mal bitte den Rock hoch." Dann nimmt er das Skalpell und fängt an zu schneiden. Kurze Zeit später setzt er Sie wieder runter und sagt: "Gehen Sie mal ein paar Schritte."
"Herr Doktor! Die Schmerzen sind weg! Wie haben Sie das denn gemacht?"
"Och, ich habe einfach Ihre Gummistiefel kürzer geschnitten."
Wir wohnten im dritten Stock mitten in der Stadt und haben uns nie etwas zu Schulden kommen lassen, auch mit den Dörfelts von gegenüber verband uns eine jahrelange Freundschaft, bis die Frau sich kurz vor dem Fest unsere Bratpfanne auslieh und nicht zurückbrachte. Als meine Mutter dreimal vergeblich gemahnt hatte, riss ihr die Geduld und sie sagte auf der Treppe zu Frau Musch, die im vierten Stock wohnt, Frau Dörfelts sei eine Schlampe.
Irgendwer muss das den Dörfelts hinterbracht haben, denn am nächsten Tag überfielen Klaus und Achim unseren Jüngsten, den Hans, und prügelten ihn windelweich.
Ich stand gerade im Hausflur, als Hans ankam und heulte. In diesem Moment trat Frau Dörfelts drüben aus der Haustür, ich lief über die Straße, packte ihre Einkaufstasche und stülpte sie ihr über den Kopf. Sie schrie aufgeregt um Hilfe, als sei sonst was los.
Vielleicht wäre die Sache noch gut ausgegangen, aber es war just um die Mittagszeit, und da kam Herr Dörfelts mit dem Wagen angefahren. Ich zog mich sofort zurück, doch Elli, meine Schwester, die mittags zum Essen heimkommt, fiel Herrn Dörfelts in die Hände. Er schlug ihr ins Gesicht und zerriss dabei ihren Rock. Das Geschrei lockte unsere Mutter ans Fenster, und als sie sah, wie Herr Dörfelts mit Elli umging, warf unsere Mutter mit Blumentöpfen nach ihm.
Von Stund an herrschte erbitterte Feindschaft zwischen den Familien. Weil wir Dörfelts nun nicht mehr über den Weg trauten, installierte Herbert, mein älterer Bruder, der bei einem Optiker in die Lehre geht, ein Scherenfernrohr am Küchenfenster.
Augenscheinlich verfügten Dörfelts über ein ähnliches Instrument, denn eines Tages schossen sie von drüben mit einem Luftgewehr herüber. Ich erledigte das feindliche Fernrohr dafür mit einer Kleinkaliberbüchse. An diesem Abend ging unser Volkswagen unten im Hof in die Luft.
Wir beschlossen, den Kampf in aller Härte aufzunehmen, auch konnten wir nicht mehr zurück, verfolgte doch die gesamte Nachbarschaft gebannt den Fortgang des Streites.
Am nächsten Morgen schon wurde die Straße durch ein mörderisches Geschrei geweckt. Wir lachten uns halb tot. Herr Dörfelts, der früh als erster das Haus verließ, war in eine tiefe Grube gefallen, die sich vor der Haustür erstreckte. Er zappelte ganz schön in dem Stacheldraht, den wir gezogen hatten, nur mit dem linken Bein zappelte er nicht, das hielt er fein still, das hatte er sich gebrochen. Bei alledem konnte der Mann noch von Glück sagen - denn für den Fall, dass er die Grube bemerkt und umgangen hätte, war der Zünder einer Plastikbombe mit dem Anlasser seines Wagens verbunden. Damit ging kurze Zeit später Klunker-Paul, ein Untermieter von Dörfelts, hoch, der den Arzt holen wollte. Es ist bekannt, dass die Dörfelts leicht übel nehmen. So gegen 10 Uhr begannen sie, unsere Hausfront mit einem Flak-Geschütz zu bestreichen. Sie mussten sich erst einschießen, und die Einschläge befanden sich nicht alle in der Nähe unserer Fenster.
Das konnte uns nur recht sein, denn jetzt fühlten sich auch die anderen Hausbewohner geärgert und Herr Lehmann, der Hausbesitzer, begann um seinen Putz zu fürchten. Eine Weile sah er sich die Sache noch an, als aber zwei Granaten in seiner guten Stube explodierten, wurde er nervös und übergab uns den Schlüssel zum Boden.
Wir robbten sofort hinauf und rissen die Tarnung von der Atomkanone. Es lief alles wie am Schnürchen, wir hatten den Einsatz oft genug geübt. "Die werden sich ganz schön wundern!", triumphierte unsere Mutter und kniff als Richtkanone das rechte Auge fachmännisch zusammen. Als wir das Rohr genau auf die Dörfelts Küche eingestellt hatten, sah ich drüben gegenüber im Bodenfenster ein gleiches Rohr blinzeln, das hatte freilich keine Chance mehr, Elli, unsere Schwester, die den Verlust ihres Rockes nicht verschmerzen konnte, hatte zornroten Gesichts das Kommando "Feuer" erteilt.
Mit einem unvergesslichen Fauchen verließ die Atomgranate das Rohr, zugleich fauchte es auch auf der Gegenseite. Die beiden Geschosse trafen sich genau in der Straßenmitte.
Natürlich sind wir nun alle tot, die Straße ist hin, und wo unsere Stadt früher stand, breitet sich jetzt ein graubrauner Fleck aus. Aber eines muss man sagen, wir haben das Unsere getan, schließlich kann man sich nicht alles gefallen lassen.
Die Nachbarn tanzen einem sonst auf der Nase herum.
