
Makaber-Witze
Ich mag es, im Waisenhaus makabere Witze zu erzählen. Was wollen die schon machen? Es ihren Eltern erzählen?
Zur Abwechslung was Makabres:
Zwei Safariteilnehmer begegnen im afrikanischen Busch einem Löwen. Der eine schmeißt sofort seine ganze Ausrüstung weg und nimmt Reißaus. Meint der andere: "Glaubst du, so entkommst du dem wilden Vieh?" Ruft der erste im Wegrennen: "Hauptsache, ich bin schneller als du!"
Alle Kinder stehen an der Klippe, außer Peter, der geht noch ein Meter. Unten steht Ruth, die saugt das Blut. Daneben steht Jochen, der sammelt die Knochen.
Alle Kinder laufen über den Friedhof.
Außer Hagen, der wird getragen.
Zehn kleine Negerlein, die fuhren auf 'ner Yacht. Da ist ein Walfisch aufs Deck gekracht, hat gleich fünf Seeleut' plattgemacht. Da waren's nur noch fünf. Fünf kleine Negerlein, die flohen vor 'ner Hungersnot auf einem kleinen Gummiboot. Das wird jetzt sogar mir zu makaber... Wie nennt man diese Art von Witzen? Genau: Schwarzen Humor.
Alle Kinder sind nur noch zu zweit unterwegs, außer Milla, die ist der Killer.
Alle Kinder schauen zu, wie sich einer erhängt, außer Frau Pfeil, die hängt am Seil!
Alle Kinder spielen auf dem Rasen.
Außer Gunther. Der liegt drunter.
Mann
...
Der Mann ist wie ein Muttermal.
Man wird ihn einfach nicht mehr los...
... außer mit einem Messer.
Makaber, ich weiß.
Alle Kinder spielen mit dem Messer, außer Neele, die hat's in der Kehle! 😂
Was hat ein Krebskind und schwarzer Humor gemeinsam?
Beide werden nie alt.
Alle Kinder spielen mit dem Galgen. Außer Gerlinde, sie baumelt im Winde.
Alle Kinder haben Hunger, außer Anne, sie liegt in der Pfanne!
Alle Kinder freuen sich aufs Essen, außer Bert, der sitzt im Herd.
Was singen alte Menschen an Weihnachten?
"Last Christmas".
Alle Kinder essen Steaks, nur nicht Ella, die liegt am Teller.
Lehrer: „Tripper, Inzest, Monopoly. Welches Wort passt nicht?“
Fritzchen: „Tripper!“
Lehrer: „Wieso denn?“
Fritzchen: „Na, die anderen sind Familienspiele!“
Alle Kinder haben Sex, außer Jochen, dem ist der Schwanz abgebrochen!
Warum ist die Lippe des Sohnes weiß? Er hat die Asche seiner Mutter gegessen.
Advent Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken, Schneeflöcklein leis herniedersinken. Auf Edeltännleins grünem Wipfel, häuft sich ein kleiner weißer Zipfel. Und dort, von Ferne her durchbricht, den dunklen Tann ein helles Licht. Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer, die Försterin im Herrenzimmer. In dieser wunderschönen Nacht, hat sie den Förster umgebracht. Er war ihr bei des Heimes Pflege, seit langer Zeit schon sehr im Wege. So kam sie mit sich überein: Am Niklasabend muss es sein. Und als das Häslein ging zur Ruh, das Rehlein tat die Augen zu, erlegte sie direkt von vorn, den Gatten über Kimm und Korn. Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase, zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase, und ruhet weiter süß im Dunkeln, derweil die Sterne traulich funkeln. Und in der guten Stube drinnen, da läuft des Försters Blut von hinnen. Nun muss die Försterin sich eilen, den Gatten sauber zu zerteilen. Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen, nach Weidmanns Sitte aufgebrochen. Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied, was der Gemahl bisher vermied. Behält ein Teil Filet zurück als festtägliches Bratenstück. Und packt sodann, es geht auf vier, die Reste in Geschenkpapier. Von Ferne tönt's wie Silberschellen, im Dorfe hört man Hunde bellen. Wer ists, der in so tiefer Nacht, so spät noch seine Runde macht? Knecht Ruprecht kommt auf goldnem Schlitten, mit einem Hirsch herangeritten. Sagt, gute Frau, habt Ihr noch Sachen, die armen Menschen Freude machen? Die sechs Pakete, heil'ger Mann, s' ist alles, was ich geben kann. Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise, die Silberschellen klingen leise, im Försterhaus die Kerze brennt, die Glocke klingt, es ist Advent.
(Loriot)
