Kürzeste

Kürzeste-Witze

Schwarzer Humor

  • Eine Gruppe pubertierender Jungs starrt auf ihre Bildschirme. Seit einer Stunde zeigt der Live-Stream zur „Mausefallen-Challenge“ nur eine massive, gespannte Rattenfalle in einer Halterung und einen Countdown-Timer, der jetzt bei 0:13 angekommen ist. Die Kamera wackelt, der Autofokus zuckt nervös hin und her, um scharf zu stellen. Dann erscheint aus dem Bildhintergrund ein haarloser Hodensack, der über der Falle positioniert wird.

    Der Timer springt auf 0:00 und der Streamer sagt: „Wenn ich in den nächsten fünf Minuten 1.111 Likes von euch kriege, zieh ich‘s durch.“ Eine Weile tut sich nichts, aber dann trudeln die ersten Likes ein.

    „Das is‘ doch ‘n Fake“, murmelt einer der Jungs. „Der hängt seine Klicker da niemals rein.“

    „Von mir kriegt er ‘nen Like. Will sehen, wie das Großmaul sich blamiert, den Schwanz einzieht und ‘nen Rückzieher macht.“

    Die Zahl der Likes steigt immer schneller, und nach knapp drei Minuten ist die 1.111-Marke geknackt.

    Man hört ein leises „Mist!“. Dann sagt der Streamer: „Ich will ja nicht als Weichei dastehen...“, und beginnt langsam zu zählen: „Drei... zwei... eins...“.

    Nach kurzem Zögern hört man gepresste Atemzüge und sieht, wie er seine Teile langsam Richtung Auslöser senkt. Dann hört man dieses hässliche, metallische Klacken. Das Bild wackelt heftig, die Kamera kippt um, und der Bildschirm meldet nur noch: „connection lost“.

    Einen Moment lang herrscht Stille, dann fangen die Jungs an zu reden.

    „Respekt! Das hätt’ ich dem nich’ zugetraut – aber der hatte echt die Eier, die Challenge durchzuziehen.“

    „Schon. Aber vielleicht hätt‘ er mal besser mit ‘ner Mausefalle angefangen. ... So groß waren seine Klicker ja auch nicht.“

    „Deine sind ja auch nich‘ größer.“

    „Nee, nich‘ größer, aber runder.“

    „Geil, Mann! Hätt‘ nich‘ gedacht, dass das Ding so zuhaut! Dem hat‘s ja die Nüsse richtig zerbröselt.“

    „Dachte der Typ vermutlich auch nich‘.“

    „Glaubt ihr, dass der das nochmal macht?“

    „Ey, du Idiot. Hast‘e nich‘ zugeguckt? Der Typ hat sich grad‘ für ‘n paar dämliche Likes in ‘nem Internet-Livestream selbst kastriert!“

    „Leute! Hört doch auf, euch gegenseitig zu dissen. Lasst uns lieber gucken, was der für Kommentare kriegt.“

    Geschichte

  • Eine lustige Geschichte passend zu Halloween: Wir schreiben das Jahr 1815. In einer dünn besiedelten Gegend treibt der Kopflose Reiter sein Unwesen. Er weckt dort die Dörfer nachts durch den Lärm, den er treibt. Er reitet oft mit seinem Pferd und seiner Axt nachts durch die Dörfer, was vielen Menschen dort Unruhe und Angst bereitet, da dieser die Menschen dort jederzeit töten könnte. In der Vergangenheit sind, seitdem er dort erscheint, schon über 100 Menschen verschwunden.

    Die Dorfbewohner der Siedlungen wollen gemeinsam dem ein Ende machen. Sie versammeln sich tagsüber, um einen Plan zu besprechen. Da kommt einem eine Idee: Sie wollen gemeinsam im Zentrum des größten Dorfes vor einem Heuhügel ein großes Loch graben. Dieses ist mit einer Menge Gras gefüllt. Einer der Bauern wird dort dann nachts stehen und so tun, als ob er neues Heu für seinen Stall schöpfen würde. Der Kopflose Reiter würde dann auf ihn zureiten und so in die Grube fallen. Diesen Plan fanden die anderen Dorfbewohner großartig, und so begannen sie schon am nächsten Morgengrauen gemeinsam ein großes Loch zu schaufeln.

    Kurz nachdem das Loch fertig war, suchten alle im Wald nach langem Gras, das das Loch füllen sollte. Die Oberschicht bedeckten sie mit kurzem Gras und verstreuten etwas Gras um das Loch herum, damit es nicht so auffällig wirkte. Am nächsten Abend versteckten sich die Dorfbewohner in den Häusern und schalteten das Licht aus und warteten drinnen, während einer der Bauern draußen stand und möglichst unauffällig Heu auf einen Karren schöpfte.

    Gegen Mitternacht erschien dann der Kopflose Reiter mit seinem Pferd im Dorf. Dieser sah den scheinbar allein stehenden Bauern sein Heu schöpfen und ritt auf ihn zu. Er war gerade dabei, seine Axt zu schwingen, und während er dies tat, übersah er dabei das etwas zerstreutere Gras in der Nähe des Bauers – und tappte so in die Falle. Er plumste gemeinsam mit seinem Pferd in das vorgefertigte Loch und lag dort nun gemeinsam mit seinem Pferd hilflos drinnen, welches panisch wieherte, da die Axt des Reiters im Rücken steckte.

    Als die Dorfbewohner dies hörten, stürmten sie alle aus den Häusern, um das Loch zu umgeben. Sie sahen den Kopflosen Reiter, und als dieser die ganzen Dorfbewohner um ihn herum bemerkte, fluchte er: "Gaaah! Ihr blöden Dorfbewohner habt mich gefangen! Ich kann nicht viel hier unten machen, ich gebe auf." Die Dorfbewohner holten ihm seine Axt weg. Jetzt brauchten sie für den Reiter nur noch eine gerechte Strafe.

    Einer der Dorfbewohner rief: "Wir sollten ihn an einen Strick knebeln und hängen! Er hat versucht, uns alle zu töten und hat uns lange geplagt. Also sollten wir ihn auch töten und lange leiden lassen!" Die anderen Dorfbewohner stimmten ihm zu. So banden diese einen dicken Strick an einen Ast eines großen Baumes, welcher in dem Garten des Dorfes stand. Die Dorfbewohner holten den Kopflosen Reiter aus dem Loch und zerrten diesen zum Strick. Als sie gerade den Strick um seinen Hals hängen wollten, bemerkten sie, dass an ihrem Plan, den Kopflosen Reiter zu hängen, etwas nicht passte. Da rief der Kopflose Reiter: "Ihr dummen Sterblichen, ich habe doch gar keinen Kopf! Warum versucht ihr, mich zu hängen?"

  • 1
  • Hundekot

  • Berni

    Ihnen hat schon wieder ein Hund aus der Nachbarschaft in den Garten oder vor die Tür geschissen. Eklig! Was tun Sie? Verhalten Sie sich so, wie die meisten Zeitgenossen? Ärgern Sie sich und versuchen, den Köter mit Chemie und Elektronik abzuhalten?

    Mein Nachbar Heinz – ein erfahrener Psychiater – macht das ganz anders. Er hat zwar nichts dagegen, Köter mit Chemie und Elektronik abzuschrecken. Er sagt jedoch immer: "Wo bleibt dabei der Lustfaktor? Der Spaß kommt dabei doch eindeutig zu kurz." Heinz geht deshalb ganz anders vor. Dabei gilt: "Wirksam, ja wirksam muss es natürlich sein, wirksam und praktikabel."

    Heinz lässt seinen Sohn die eklige Hinterlassenschaft mit einer kleinen Schaufel einsammeln und in eine etwas größere Papiertüte stecken. Berni – das ist der Sohn von Heinz – darf diese Papiertüte dann vor die Tür der Kötererin bzw. des Köterers legen, anzünden, klingeln und laut rufen: "Feuer! Feuer! Feuer!" Was dann passiert? Sie können es sich selbst ausmalen.

    Der Köterer bzw. die Kötererin öffnet die Tür, sieht das kleine Feuer und versucht es reflexartig mit dem Fuß auszutreten. ... Treffer! Treffer! Treffer! ... Ha! Ha! Ha! – Das ist lustig. Berni, der das Schauspiel aus sicherer Entfernung beobachtet, schüttelt sich noch immer jedes Mal vor Lachen und ruft dann laut: "Ist doch nicht so schlimm! Ich will doch nur spielen!"

    Familie

  • Familiengespräche bei Tisch:

    Eine Familie sitzt am Esstisch und der Sohn fragt den Vater, ob er eine Frage stellen darf. „Aber natürlich”, sagt der Vater, „frag nur, mein Junge!”

    Der Knabe fragt seinen Vater: „Du, Paps, wie viele Sorten von Brüsten gibt es eigentlich auf der Welt?”

    „Nun, mein Junge”, antwortet der Vater, „es wurde Zeit, dass du mir diese Frage stellst, denn du bist groß genug. Es gibt drei Sorten von Brüsten auf der Welt. Mit 20 hat die Frau Brüste, die wie Melonen sind, rund, fest und saftig. Mit 30 bis 40 sind die Brüste wie Birnen, immer noch saftig und schön, doch ein wenig hängend. Und die Frau über 50 hat Brüste wie Zwiebeln.”

    „Wie Zwiebeln?” staunt der Sohn.

    „So ist es”, erwidert der Vater, „Wie Zwiebeln. Denn wenn du sie siehst, kommen dir die Tränen!”

    Mutter und Tochter, die das Gespräch mit angehört haben, macht das sehr ärgerlich, so dass die Tochter eine Frage stellt: „Du, Mama, gibt es auch verschiedene Sorten von Penissen?”

    Die Mutter ist ein wenig überrascht, schaut kurz zu ihrem Mann hinüber und sagt: „Ja, mein Töchterchen, so ist es. Ein Mann geht durch drei Phasen. Mit 20 ist sein Penis wie eine Eiche, stattlich und knüppelhart. Mit 30 bis 40 Jahren ist der Penis dann mehr wie eine Palme, flexibel, aber zuverlässig. Nach 50 Jahren aber wird er wie ein alter Weihnachtsbaum.”

    „Wie ein alter Weihnachtsbaum?” staunt die Tochter.

    „So ist es”, erwidert die Mutter, „tot im ganzen Stamm, vertrocknet von der Wurzel bis zur Spitze. Und die Kugeln hängen dort nur noch zur Zierde!”

  • 5
  • Bäume

  • Drei alte Opas sitzen im Park und schauen zwei Leuten zu, die erst ein Loch graben, dann kurz warten und es wieder zuschütten. Das wiederholt sich drei Mal. Dann fragt ein Opa: "Sagt mal, was macht ihr hier überhaupt?" Die Arbeiter antworten: "Wir pflanzen Bäume ein." Der Opa fragt daraufhin: "Und wo sind die Bäume?" Die Arbeiter erklären: "Naja, unser Kollege, der die Bäume immer reinhält, ist heute krank."

  • 1
  • Österreich

  • Abfahrtsrennen in Österreich. Kurz vor Beginn geht eine riesige Lawine ab und begräbt das gesamte Starterfeld unter sich.

    Am nächsten Tag kommt die Witwe eines Läufers in die Dorfturnhalle, um unter den Toten ihren Mann zu identifizieren. Als der erste Sarg geöffnet wird, schluchzt sie leise, "nein." Auch beim zweiten Sarg schüttelt sie mit dem Kopf. Als der dritte Deckel abgehoben wird, lächelt sie:

    "Ja, das ist er. Gott sei Dank unter den ersten drei!"

  • 5
  • Passwort

  • Ein Mann und eine Frau geben ein Passwort für ihren neuen Computer ein. Der Mann schreibt: „meinpenis“ in die Spalte. Seine Frau krümmt sich vor Lachen, den Bauch: Im Computer steht „zu kurz“.

  • 6
  • Puff

  • Fragt der Lehrling die Chefin: „Darf ich kurz in den Puff gehen?“

    Erwidert die Chefin: „Spinnst du? Erstens ist gerade Arbeitszeit, und zweitens gehört sich so etwas einfach nicht!“

    Meint der Lehrling: „Na gut, dann muss Ihr Mann seinen Hut halt selber holen...“

  • 0
  • Handy

  • David: "Mama, Papa, ich gehe in den Park, um noch ein wenig für den Marathon am Montag zu trainieren. Okay?"

    Papa: "Warte! Es ist doch schon dunkel draußen. Ich möchte nicht, dass du allein läufst. Es ist zu gefährlich."

    David: "Hm. Vielleicht kommst du ja mit?"

    Also gehen die beiden in den Park laufen. Sie liefen schon eine Weile, da kam ein junger, joggender Student mit Kopfhörern und rempelte Papa an. Er entschuldigte sich kurz und lief weiter. Im nächsten Moment bemerkte Papa, dass sein Handy nicht mehr da war. Die beiden liefen dem Studenten hinterher und Papa packte ihn heftig am Arm.

    Student: "Ah!"

    Papa: "Gib mir sofort mein Handy!!!"

    Student: (voller Angst) "OKAY, OKAY!"

    Der Student gab Papa das Handy, lief so schnell er konnte weg und die beiden gingen nach Hause. Zu Hause erzählte David von dem Ereignis. Doch die Mutter antwortete verwundert:

    Mutter: "Aber das verstehe ich nicht. Wie, er hat das Handy von deinem Vater geklaut? Das Handy von deinem Vater liegt doch hier auf dem Tisch."

  • 5
  • Bergsteiger

  • Zwei Bergsteiger sind kurz vor dem Gipfel, als der eine plötzlich abstürzt. Schreit der andere entsetzt hinterher: "Lebst du noch?" Eine ferne Stimme antwortet: "Ja!" "Ist dir was passiert?" "Nein!" "Wieso nicht?" "Ich falle noch!"

  • 1
  • Schule

  • In der Grundschule. Rechnen. Stellt die Lehrerin dem kleinen Fritz folgende Rechenaufgabe: "Auf einer Stromleitung sitzen 5 Vögel. Ein Jäger schießt 2 runter. Wieviel bleiben sitzen?" Fritz: "Keiner". Die Lehrerin denkt kurz nach. "Rein rechnerisch falsch, aber mir gefällt die Art, wie du denkst".

    Fritz: "Darf ich Sie auch mal was fragen?" "Von mir aus". Fritz: "In einem Cafe sitzen drei Frauen und essen Eis. Die eine lutscht am Eis, die zweite beißt ins Eis und die dritte saugt am Eis. Welche von den dreien ist verheiratet?" Die Lehrerin errötet leicht. "Ähm, ich denke, die dritte". Fritz: "Falsch, die mit dem Ehering. Aber mir gefällt die Art, wie Sie denken".

  • 1
  • Apparat

  • Eine Hausfrau vergnügt sich mit ihrem Vibrator, wird jedoch inmitten der schönsten Phase durch ein Klingeln an der Haustür unterbrochen.

    "Scheiße, welcher Vollpfosten...?", denkt sie sich, zieht sich kurz was an und hält sich das Gerät hinter ihren Rücken und geht die Tür öffnen.

    Draußen steht ihr Ehemann und weint fürchterliche Tränen.

    Sie, völlig überrascht: "Schatz? Du hier?"

    Er, findet nur schwer Worte: "Ich wurde soeben entlassen. Nach 20 Jahren Dienst hat man mich durch einen Apparat ersetzt."

  • 1
  • Mann

  • Ein Mann ist mit seinem Pferd unterwegs. Das Pferd ist die ganze Zeit nur am Weinen.

    Kurz darauf geht der Mann in eine Bar und bestellt sich was zu trinken. Der Wirt fragt den Mann, wieso sein Pferd die ganze Zeit weint. Aber der Mann weiß es auch nicht. Der Wirt geht zu dem Pferd hin, flüstert ihm etwas ins Ohr und kommt wieder zum Mann zurück. Jetzt lacht das Pferd die ganze Zeit! Eine Woche später kommt der Mann wieder in die Bar. Das Pferd lacht immer noch. Der Mann fragt den Wirt, ob er das Pferd heilen kann. Danach geht der Wirt mit dem Pferd aus der Bar hinaus. Kurze Zeit später kommen die beiden wieder hinein. Das Pferd weint wieder. Der Mann fragt den Wirt, was er mit dem Pferd gemacht hat. Darauf antwortet der Wirt: „Das erste Mal habe ich dem Pferd gesagt, dass ich den größeren Schwanz habe. Und das zweite Mal haben wir gemessen😂“

  • 5
  • Handy

  • Fritzchen fragt seine Mutter: „Kann ich mir dein Handy ausleihen?“ Die Mutter sagt ja.

    Kurze Zeit später sieht sie Fritzchen, wie er das Handy vom Dach wirft. Die Mutter kreischt: „Mein Handy!!!“ Darauf Fritzchen: „Keine Sorge, ich habe es auf Flugmodus gestellt!“ 😂😂😂

  • 2
  • Rekrut

  • Ein israelischer Rekrut, der erst kurz bei der Armee ist, bittet seinen Kommandanten um drei Tage Urlaub. Der Kommandant geht fast an die Decke: "Sind Sie wahnsinnig? Sie sind gerade frisch in der Armee und wollen gleich Urlaub? Dafür müssten Sie schon etwas Spektakuläres leisten! Wegtreten!"

    Am nächsten Tag kommt der Rekrut mit einem arabischen Panzer an der Kaserne vorgefahren! Der Kommandant ist enorm beeindruckt von dieser Heldentat und bewilligt sofort den Urlaub. Bevor der Rekrut abhaut, zieht ihn ein Kamerad beiseite und fragt, wie er das hingekriegt hat.

    "Ganz einfach. Ich hab einen unserer Panzer genommen, bin zur Grenze gefahren und habe einen arabischen Panzer gesehen. Ich hab meine weiße Fahne gehisst, er hat seine weiße Fahne gehisst, und da hab ich ihn gefragt, ob er nicht auch Bock auf drei Tage Urlaub hat. Und dann haben wir die Panzer getauscht!"

  • 5
  • Badewanne

  • Wie das Baden Hans zum Verhängnis wurde.

    Oh je, Hans hat Angst!

    Aber wovor hat Hans denn Angst?

    Er hat Angst um sein Leben!

    Aber wieso hat ein gesunder 45-jähriger Mann Angst um sein Leben?

    Weil er in der Badewanne sitzt.

    Macht ihm denn das Wasser Angst, in dem er selber drinsitzt? Ist Hans etwa wasserscheu? Warum badet er dann, anstatt zu duschen?

    Hans duscht nie. Er hat keine Dusche.

    Dann wieso badet er, wenn er doch Angst hat?

    Er hat gar keine Angst vor dem Wasser.

    Wovor fürchtet er sich dann?

    Er fürchtet sich, beobachtet zu werden.

    Ist im Bad denn eine Kamera?

    Nein, aber ein Fenster.

    Er fühlt sich wie in einem Schaufenster. Jeder, der daran vorbeigeht, guckt rein und sieht ihn nackt. Und Hans wohnt zudem im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses. Wenn er seine Nachbarn auf der Straße trifft, erklären sie ihm lachend, dass ein Fenster im Bad wirklich unnötig ist.

    Kurz gesagt: Man sieht ALLES.

    Auch wenn er auf der Kloschüssel hockt, mit extremem Dünnschiss.

    Es gibt immer jemanden, der ihn dabei beobachtet. Es ist erschreckend und peinlich zugleich. Und es macht ihm Angst...

    denn niemand wird gerne beobachtet. Beim Scheißen schon gar nicht...

    ..... und beim Baden auch ganz bestimmt nicht.

    Aber ist dies sein wahrer Grund zur Verzweiflung? Ist das der Grund, dass Hans das Wandregal, das sich unmittelbar neben ihm befindet, keine Sekunde aus den Augen lässt und deshalb nicht einmal 1 Minute lang ruhig sitzen und entspannen kann?

    Ja, er hat Angst vor dem Tod.

    Aber wieso sollte Hans denn in der Badewanne ertrinken?

    Hans fürchtet sich NICHT vor dem Ertrinken.

    Er hat Angst vor etwas anderem.

    Seit Samstag kann er nicht mehr ruhig schlafen.

    Jede Nacht träumt er davon, dass er von einem Mörder verfolgt wird, der es auf ihn abgesehen hat.

    Aber was macht Hans denn in der Badewanne? Wieso badet er, wenn es ihm Angst macht?

    Er will stets gut riechen.

    Jetzt sitzt Fritz in der Badewanne und starrt panisch auf sein Handy.

    Er guckt YouTube und versucht, sich zu entspannen, was ihm aber (wie immer) nicht gelingt.

    Er schaltet sein Handy schnell ab und legt es auf`s Wandregal.

    Sein Handy ist ausgeschaltet. Nun kann nix mehr geschehen. Oder etwa doch?

    Warum fürchtet sich Hans vor seinem Handy?

    Hans fürchtet sich nicht vor seinem Handy. Er will nur nicht, dass es ins Wasser fällt. Dann ist es kaputt. Und ohne WLAN kann er nicht leben.

    Doch was er nicht ahnt: er schwebt in Gefahr. Schon seit Samstag.

    Seit Samstag kann er sich während dem Baden nicht mehr beruhigen.

    Nicht nur deshalb, weil er durch das Fenster beobachtet werden kann.

    Nicht nur.

    Am Samstag kam der leichtsinnige Hans auf eine ziemlich dumme Idee.

    Eine Idee, die nicht wirklich gut durchdacht war und ihm leicht zum Verhängnis werden könnte.

    Nun ja, er könnte wegen seinem Leichtsinn sogar sterben.

    Er stellte seine Alexa auf das Regal im Badezimmer, weil er beim Baden immer gerne Musik anhört oder sich schlechte Witze erzählen lässt.

    Doch Alexa ist gefährlich.

    Immer, wenn Hans nicht da ist und das Fenster zu seinem Badezimmer offen steht, kommen die Nachbarn an sein Fenster und fordern Alexa dazu auf, Sachen zu bestellen.

    Das findet Hans gar nicht toll, denn er muss täglich 80 Euro zahlen.

    Wenn nicht noch mehr.

    Doch Hans hat nicht nur deswegen Angst.

    Er hat Angst, ermordet zu werden.

    Aber wer sollte ihn denn schon ermorden? Alexa doch ganz bestimmt nicht?

    Während er badet, ist das Fenster geschlossen. Niemand kann rein in seine Wohnung.

    Doch jeden Moment kann ein furchtbares Unglück geschehen!

    Jetzt chillt Hans doch endlich mal `ne Weile und lässt sich von Alexa ein paar geile Witze erzählen.

    Aber der Spaß dauert nicht mehr lange...

    Viel zu spät hat er bemerkt, dass das Gerät an der Kante des Regals steht und droht, jede Sekunde ins Wasser zu fallen.

    Und Hans wäre tot.

    Ist er aber noch nicht.

    Kann er aber gleich sein, denn er ist so sehr darin vertieft, sich die komischen Witze anzuhören und nebenbei im warmen Badewasser herumzuplanschen.

    Doch warum ist er so unaufmerksam?

    Er hat keine Angst mehr, sondern ist wieder zufrieden.

    Da er schon 3 Tage lang Witze und seine Lieblingslieder anhört. Das macht ihm Spaß.

    Ist aber nicht ganz ohne.

    Denn warum installiert dieser Depp so ein gefährliches Gerät im Badezimmer?

    Wieso nutzt er stattdessen nicht das ungefährliche Handy?

    Nun ja, er hat keinen Bock, ständig zu tippen und ewig lang zu googeln, bis er das gefunden hat, wonach er sucht.

    Mit Alexa geht das besser.

    Doch er unterschätzt die Gefahr in seinem Bad.

    Aber niemand sagt ihm, achtsamer zu sein. Jeder nutzt nur seinen Leichtsinn aus.

    Sogar der nette Nachbar.

    Auch jetzt ist Hans nicht sicher.

    Oh nein, pass auf Hans!

    Oh je, Hans ist tot!

    Warum ist er tot?

    Er wurde gerade ermordet.

    Aber wer hat ihn denn ermordet?

    Alexa.

    Sie ist ins Wasser gefallen.

    Hans hatte sofort einen Stromschlag.

    Selber schuld, Hans.

    Ziegen

  • Ein Mann namens John hat vor kurzem seinen Vater verloren. Da er ihn nie wirklich kennengelernt hat, weil er bei seiner Mutter wohnte, ging er eines Tages zum Bruder seines Vaters, der Jim hieß, um mehr über seinen Vater zu erfahren. Er klopfte an die Tür und Jim ging ran: "Ich hab dich erwartet", sagte er.

    Sie gingen in sein Haus und Jim fing an zu erzählen: "Ich bin schon viel zu lange in diesem gottverdammten Ort. Siehst du diese Brücke? Die hab ich gebaut, aber nennen sie mich Jim, den Brückenbauer? Nein. Oder siehst du die Bäckerei dort? Die hab ich auch gebaut, aber nennen sie mich Jim, den Bäckereibauer? Nein. Aber wenn man EIN MAL eine Ziege fi**t..."

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  • Mensch

  • Ein Mensch kauft ein Pferd.

    Der Verkäufer: "Das Pferd hört auf dich, bei Gott sei Dank rennt es los und bei Amen bleibt es stehen."

    Als er dann mit dem Pferd reitet, kam er jedoch einer Schlucht immer näher, also betet er und sagt zum Schluss Amen. Das Pferd bleibt kurz vor dem Abgrund stehen.

    Dann sagte der Mann: "Gott sei Dank!"

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